Dortmund

Keine Weiberfastnacht im Polizeipräsidium

Dortmund.  Eine der wenigen Karnevals-Partys an Weiberfastnacht in der Dortmunder Innenstadt fällt dieses Jahr aus. Die beliebte Feier im Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße am 12. Februar wurde abgesagt - auch wegen Sicherheitsbedenken.

Mehrere Hundert Besucher

Es war einer der wenigen Orte an Weiberfastnacht, an dem schon tagsüber gefeiert wurde: die Aula des Polizeipräsidiums an der Markgrafenstraße. Doch nun ist die ehemals interne Polizei-Party Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden.

„In den letzten Jahren gab es immer stärkeren Zulauf auch von außerhalb“, sagte Polizeisprecher Gunnar Wortmann. Vergangenes Jahr feierten dort mehrere hundert Narren - eigentlich zu viel für die Aula im siebten Stock. „Schon damals gab es Sicherheitsbedenken, auch wegen des Alkohols“, so Wortmann.

Daher wollte der Polizeisportverein, der die Party organisiert, dieses Jahr an einem größeren Veranstaltungsort feiern, der Sporthalle des Polizeipräsidiums. Doch dabei gab es „logistisch-organisatorische“ Schwierigkeiten, wie es Wortmann nennt. Daher nun die Absage. Ob sie im kommenden Jahr wieder stattfindet, steht noch nicht fest. Man werde es aber versuchen.

Für diese Session brauchen Dortmunds Narren an Weiberfastnacht nach der traditionellen Rathausstürmung um 11.11 Uhr eine andere Anlaufstelle.