„Keine Chance für multiresistente Erreger“

Haspe..  Das Evangelische Krankenhaus Haspe beteiligt sich an der Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“. Es ist eine Kampagne der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW). „Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten. Damit auch die Patienten ihren Teil dazu beitragen, die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, ist es wichtig, sie zu informieren und zu sensibilisieren“, erklärte Dr. Harald Hoselmann, Ärztlicher Leiter des Krankenhauses.

Behandlung mit Antibiotika

Das Krankenhaus in Haspe informiert die Patienten und Besucher mit ausliegenden Broschüren und Plakaten unter anderem über die Verbreitungswege von Keimen und das Desinfizieren der Hände. Im Juli wird zusätzlich eine Wanderausstellung zu sehen sein, die Krankheitskeime und deren Behandlung mit Antibiotika medizingeschichtlich einordnet. Zusammen mit den Geschäftsführern Olaf Heinrich und Frank Bessler, der Pflegedienstleitung Christoph Fedder und Stefanie Fischer sowie Jörn Hasenclever, Fachpfleger für Hygiene und Infektionsprävention, stellte Dr. Hoselmann der Öffentlichkeit jetzt die Initiative vor. „Multiresistente Erreger sind ein weltweites Problem, dem sich auch das medizinische Versorgungssystem in Deutschland stellen muss“, betonte Frank Bessler. „Das tun wir: Unsere geschulten Mitarbeiter nehmen diesen Kampf täglich mit großem Einsatz auf. Unsere Krankenhaus ist Mitglied im MRE-Netzwerk Nordwest, unterliegt damit höchsten Hygienestandards und nimmt die Sorgen von verunsicherten Patienten sehr ernst.“ Hygienefachkraft Jörn Hasenclever sagte: „Zu den Aufgaben der Abteilung für Krankenhaushygiene gehören unter anderem die Überwachung der umfangreichen Schutzmaßnahmen , regelmäßige Begehungen aller Bereiche, die Bewertung und Dokumentation der Mikrobiologischen Laborbefunde, regelmäßige Schulungen der verschiedenen Berufsgruppen aber auch der regelmäßige Austausch in regionalen Netzwerken und mit dem Hagener Gesundheitsamt.“