Kein Konzert für den Schlachthof
21.08.2007 | 17:24 Uhr 2007-08-21T17:24:32+0200Wehringhausen (hiro) Es gibt keinen Veranstalter für das Benefiz-Konzert am Schlachthof, der für neue Zwecke umgestaltet werden soll. Damit muss die vollständig geplante Veranstaltung verschoben werden.
Entgegen der Annahme, dass das Benefiz-Konzert für und am Wehringhauser Schlachthof am Samstag, 8. September, gesichert sei (WR vom 13. August), findet sich nun doch kein Veranstalter.
Damit sieht die Mitorganisatorin Silke Pfeifer keine Möglichkeit mehr, den geplanten Termin aufrecht zu halten. Es sei einfach zu kurzfristig. So hätten zum Beispiel die Unterlagen mit Unterschrift des Veranstalters eigentlich bereits am Montag, 13. August, auf dem Weg zum Ordnungsamt sein müssen.
Das Konzert und der Aktionstag unter dem Motto "Wir rocken den Schlachthof" war bereits bis ins Kleinste geplant.
BV Mitte hält die Aktion für privat
Ein gutes Dutzend Bands hatte bereits zugesagt, ein Open-Air-Kino sowie Kisten-Klettern waren geplant und die Druckvorlage für Plakate stand, doch dann konnte oder wollte die Hagener SPD doch nicht als Veranstalter auftreten.
Wolfgang Jörg, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hagen erklärte, dass er und seine Partei auf jeden Fall hinter dem Projekt stehen würden. Allerdings sei es "aus Versicherungsgründen nicht möglich, als Veranstalter aufzutreten." Mehr als eine Ausfallbürgschaft sei nicht drin.
Auch die Bezirksvertretung Hagen-Mitte, die gestern gerade die Umnutzung und -gestaltung des Schlachthofgeländes auf den Weg gebracht hat, will nicht als Veranstalter auftreten. "Das ist eine private Veranstaltung, damit haben wir nichts zu tun", sagte Bezirksvorsteher Jürgen Glaeser auf WR-Anfrage.
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