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Keime im Kunstquartier

Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht

04.11.2010 | 19:22 Uhr
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
Im Kunstquartier wurde eine erhöhte Konzentration an Keimen im Trinkwasser festgestellt.

Hagen.Keine Entwarnung in puncto Keime im Trinkwasser des Kunstquartiers: Auch drei Monate nach Bekanntwerden des erhöhten Keimaufkommens in den Wasserrohren des Emil-Schumacher-Museums sowie des Karl-Ernst-Osthaus-Museums ist das Problem nicht behoben.

„Der Keimherd wird noch immer gesucht. Der Austausch eines undichten Trennventils am Sprinklersystem brachte keine Entlastung“, so Stadtsprecher Karsten-Thilo Raab.

Anfang August war bei einer routinemäßigen Überprüfung des Trinkwassers im Kunstquartier eine erhöhte Keimkonzentration festgestellt worden. Warnschilder „Kein Trinkwasser“ wurden daraufhin in den Gebäuden angebracht, die beiden Museen für einige Tage geschlossen, um die Leitungen intensiv mit chemischen Substanzen zu spülen, doch ein deutlicher Keimrückgang ist bisher nicht auszumachen. „Es wird noch immer chemisch und thermisch gespült“, so Raab.

Ständige Kontrollen

Die Gebäudewirtschaft Hagen (GWH), ein Hygieneinstitut aus Gelsenkirchen sowie das Gesundheitsamt würden ständig Proben nehmen und kon­trollieren, doch die Verkeimung sei bislang nur wenig zurückgegangen. Aus dem Museum ist zu hören, dass morgens beim Betreten der Büros die Hähne geöffnet sind und das Wasser läuft. Man gehe davon aus, so Raab weiter, dass es wohl noch drei bis vier Wochen dauern werde, bis das Keimproblem gelöst sei.

Yvonne Hinz

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Kommentare
08.11.2010
09:45
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von mückeberger | #11

Es liegt nicht an der Installation! Sondern am Wasser. Es sagt sich nämlich: Mein Gott, ich muss ins Emil-Schumacher-Museum - mir wird schlecht....

07.11.2010
14:22
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von kpdhagen | #10

Es hätte mich auch gewundert, wenn man in Hagen ein Problem mal schnell in den Griff kriegt!

06.11.2010
16:38
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von buntebilderahoi | #9

#8 Nicht eigenartig, sondern System! Denn Probleme und Schwierigkeiten werden totgeschwiegen, so war es doch auch bei den Derivatgeschäften, als es um die Verantwortlichen ging. Interessant finde ich auch, dass die Lokalpresse nach ein oder zwei kritischen Berichten muckmäuschenstill wird. Ein Schelm, wer Einflussnehmen dahinter vermutet.

06.11.2010
15:18
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von neutraler zaungast | #8

@#7: Spannend ist auch, daß die Kunstelite, nicht genügend Kommentare schreiben kann, wenn es um neue Ausstellungen, oder Events, im Kunstquartier geht. Jeder der es wagt, dort einen kritischen Kommentar zu schreiben, wird als dumm und ungebildet hingestellt. Unterschicht wird, bei diesen Leuten sogar als Schimpfwort verwendet. Bei kritischen Artikeln, bei denen es um Pfusch am Bau, bzw. Betriebskosten geht, halten sich die Kunstfans, mit ihren Kommentaren zurück. Eigenartig!

06.11.2010
13:55
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von kulturchaoshagen | #7

#6 Richtig! Schlimm ist nur, dass die Kunstelite, die größtenteils mit den Theaterfreunden identisch ist, über viel Geld bzw. Zugang zu selbigen, Einfluss und damit auch auf die Presse hat. Das merkt man an der pausenlosen Berieselung mit Artikeln über das Kunstquartier und das Theater und verwandten Themen in der Hagener Presse. Werden sie einem Kritiker habhaft, wird der sogar beruflich bedroch und fertig gemacht.

06.11.2010
12:29
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von neutraler zaungast | #6

@#5: Warnung!!! Kritik am Kunstquartier mag die selbsternannte Hagener Kunstelite garnicht. Diese legt darauf wert, daß de Stadt, für die Kunst, nichts zu teuer ist. Gespart werden kann ja woanders.

06.11.2010
09:23
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von schmierfinklein | #5

Was ist eigentlich mit den erhöhten Betriebskosten für das Kunstquartier. Die sollen sich jährlich auf 2,5 Mio Euro belaufen. Warum hört man darüber nichts mehr. Wird das auch unter den Teppich gekehrt? Bei abnehmenden Besucherzahlen fallen diese Mehrausgaben doch besonders auf. Oder werden die Mehrkosten nun auf andere Einrichtungen abgewälzt, die im Gegensatz zum Kunstquartier effizienter arbeiten, allerdings keine kleine Kunst-Theater-Lobby haben?

05.11.2010
22:33
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von ruckzuckpleite | #4

#1 Gäste die aus ganz Deutschland anreisen Das ist nicht lache! Die Schließung ist doch nicht einmal aufgefallen.

05.11.2010
15:31
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von Sam | #3

Man gehe davon aus, so Raab weiter, dass es wohl noch drei bis vier Wochen dauern werde, bis das Keimproblem gelöst sei.

Das ich nicht lache! Die haben das bis jetzt noch nicht in den Griff bekommen, also werden die es in den nächsten Wochen wahrscheinlich auch nicht.
Vermutlich wird dann alles wieder richtig schön unter den Teppich gekehrt....wäre ja nicht das erste mal.

04.11.2010
19:54
Keimherd im Kunstquartier wird noch immer gesucht
von invita_invidia | #2

Ist mal wieder typisch....

Wenn in so einem neuen Prachtbau Anlagen installiert werden, welche das Wasser verseuchen dann muss es doch jemanden geben der dafür verantwortlich gemacht werden kann. Irgendeine Firma wird bei einer Ausschreibung den Zuschlag dafür erhalten haben. Und dafür wurde bestimmt wie eigentlich immer eine Menge Geld ausgegeben.
Aber da es ja nach etlichen Wochen und Monaten noch gar nicht möglich ist den Ursprung dieser Keime auszumachen wird es wohl noch um einiges länger dauern bis man einen Verantwortlichen findet welcher den Schaden behebt und für die Kosten aufkommt.

Die Informationspolitik durch das Kunstquartiers lässt auf jeden Fall zu wünschen übrig. Während der Urlaubszeit spontan den Laden für einige Tage dicht zu machen und Gäste die aus ganz Deutschland anreisen vor geschlossenen Türen stehen zu lassen wird dem Image nicht gut getan haben.

So verliert die Investition welche die Stadt sich sowieso nicht leisten konnte immer mehr an Wert.

Passt aber zur Stadt Hagen...

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