Jupiter Jones kann Stimmung beim Hagener Seegeflüster im Regen nicht retten
31.08.2012 | 23:14 Uhr 2012-08-31T23:14:00+0200
Hagen. „Die Musik macht das Wetter allemal wett.“ Denise (19) ließ sich vom nass-kalten Wetter beim Seegeflüsterfreitag in Hagen die Laune nicht vermiesen. Das Wetter meinte es in der Tat alles andere als gut mit den Veranstaltern und Fans. Selbst der Headliner Jupiter Jones konnte die Stimmung beim verregneten Pop-Festival am Hengstneysee nicht mehr richtig anheizen.
Dass sich das Hengsteyseebad bei weitem nicht so füllen würde wie im Vorjahr, zeichnete sich schon im Vorfeld ab. Zu mau war der Sommer bisher verlaufen. „Wir haben rund 3 000 Karten verkauft“, resümierte Dirk Thorbow, Sprecher des Veranstalters Hagener Versorgungs- und Verkehrs GmbH.
Godoj-Fans aus Österreich
Den Weg vor die Bühne haben allerdings deutlich weniger Fans gefunden. Entsprechend schwierig gestaltete sich das Geschäft für die Musiker. Der undankbare Job des Openers kam Auletta zu, ehe Thomas Godoj die Bühne enterte. Für ihn waren sogar zwei Damen eigens aus Österreich angereist und auch die anderen Fans machten das Beste aus den misslichen Umständen. Echte Partystimmug wollte trotzdem nicht aufkommen. Da passte es ins Bild, dass auch die Tontechniker mit Problemen zu kämpfen hatten.
Auch Bosse hat es mit ihrem seichten Stil schwer
Bosse, im Singer/Songwriter-Genre daheim, hatte es mit ihrem eher seichten Stil nicht gerade leicht, die Massen in Bewegung zu bekommen. Der Part kam schließlich Jupiter Jones zu. Doch ehe der Headliner des Freitags die Seebühne betrat, heimste das Publikum ein großes Lob von Moderator Robin Hirmer ein: „Ihr seid das härteste Seegeflüsterpublikum der Geschichte.“ Jupiter Jones zeigte sich ebenfalls dankbar: „Schön, dass ihr noch da seid.“
Jupiter Jones wurde zum Abschluss dann deutlich rockiger. Richtig überspringen ins durchnässte Publikum wollte der Funken dann aber trotzdem nicht. Die Fans nahmen es trotzdem locker. „Ich bin zwar pitschnass, aber noch merke ich nichts. Das kommt nach dem Aufwachen“, gab Bosse-Fan Johannes (18) zu Protokoll.
00:43
....ach so, es war keine Stimmung...? Ich war jedenfalls bei dieser genialen Veranstaltung dabei und bin sicher, trotz des Dauerregens und triefnasser Kleidung eine geniale Stimmung erlebt zu haben. Im Übrigen kann der Künstler selbst nichts für die schlechten Witterungsbedingungen und den damit verbundenen Verkauf der Eintrittskarten. Vielleicht sollte man wenigstens mal für ein kleines bisschen Werbung sorgen,. Ich- als Person von auswärts (um einen der Künstler zu sehen) habe nirgends für die Anreise mit dem Auto auch nur den kleinsten Hinweis auf diese Veranstaltung gefunden. Und da schließe ich die Printmedien nicht aus. Vielleicht sollte man sein Elan ein bisschen mehr daran setzen, für entsprechende Veranstaltungen und die Künstler mehr Werbung zu machen. Wäre nicht sooo dumm!
http://www.youtube.com/watch?v=Mz6SFfQ_rwA
Hier ein Link von dem "trostlosen, misslichen" Event, der keinesfalls misslungen und die erwähnte Partymucke a la Ballermann überhaupt nicht gewünscht wa