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Junge Hagener Designer haben ein Händchen für liebenswerte Produkte aus ihrer Stadt

07.11.2012 | 14:45 Uhr
Junge Hagener Designer haben ein Händchen für liebenswerte Produkte aus ihrer Stadt
Kreativ und lokalverliebt sind (v.l.) Jessica Nitsche, Martina Döbler, Christian Köhler (alle „TSEW“) und Designerin Slavica Stoltenhoff.Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Man könnte es ganz pathetisch ausdrücken. Ungefähr so: Das Blut der Vorstadt strömt durch ihre Adern. Pathos ist aber nicht das Ding der vier kreativen Köpfe. Patriotismus schon eher. Deshalb, Pathos raus und viel mehr Lokalkolorit rein: Diese jungen Menschen lieben Hagen, das manchmal dreckig und korrupt, aber gleichzeitig auch voller Charme sein kann. Das Team vom Designbüro ,Tiefschwarz und Edelweiß‘ schreibt „HAimat“ so.

Das Quartier, in dem die junge Agentur vor zweieinhalb Jahren ihr Büro eröffnet hat, ist nicht ohne Bedacht gewählt: Frankfurter Straße 65. Nicht gerade eine Meile, die man einem Bus voller Touristen als erstes zeigen würde. „Darum ging es aber“, sagt Martina Döbler von Tiefschwarz und Edelweiß (tsew). „Genau so ist Hagen an vielen Stellen.“

Wer Hagen liebt, tut das mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht, weil seine Häuser und Straßenzüge prunk- und stilvoll und seine Freizeitmöglichkeiten unendlich sind. „Hagen zu lieben, ist ein Gefühl“, fährt Martina Döbler fort. „Diese Stadt ist manchmal dreckig und hier laufen viele Dinge schief. Aber man kann Hagen auch lieben.“

Sie tun es. Sie, das sind Christian Köhler (34), Martina Döbler (30) und Jessica Nitsche (33). Junge Hagener , die nach erfolgreichem Abschluss ihres Designstudiums nicht ins schillernde Köln, ins brummende Dortmund oder ins weltstädtische Berlin gegangen sind. „Wir haben uns bewusst für unsere Heimat entschieden“, sagt Christian Köhler.

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    Seite 2: Zwischen vielen kleinen Accessoires stechen Verkaufsrenner hervor
    Seite 3: Sublokalität lässt die Herzen vieler Hagener höher schlagen

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