Jugendliche wollen Frieden in Europa bewahren

Im Rahmen des East-West-East-Projektes setzen sich 75 Jugendliche aus 12 Nationen mit dem Thema 2. Weltkrieg auseinander.
Im Rahmen des East-West-East-Projektes setzen sich 75 Jugendliche aus 12 Nationen mit dem Thema 2. Weltkrieg auseinander.
Foto: WP

Berchum..  70 Jahre liegen die Schrecken des 2. Weltkrieges zurück. Jugendliche aus zwölf Nationen nähern sich jetzt im Rahmen des „East-West-East“-Projektes an der Jugendbildungsstätte Berchum diesem Thema an und lernen verschiedene Sichtweisen aus anderen Kulturen kennen.

„Es geht vor allem um die Frage, wie wir Frieden erhalten können und warum die Bewahrung des Friedens eine Herausforderung für jüngere Generationen ist“, erklärt Projektkoordinator Paul Gaffron.

Innerhalb einer Woche erarbeiten die Jugendlichen derzeit in verschiedenen Workshops, welche Rollen Rassismus, Intoleranz, Krieg, Schuld und auch Stereotype im heutigen Europa spielen.

Exkursion nach Bonn

„Wir arbeiten zu vielen Themen. Interessant ist aber vor allem der unterschiedliche Wissenstand und das kulturelle Verständnis der Teilnehmer“, erklärt Aliaksandra Radkevich (23) aus Weißrussland. Ergänzt wird die Auseinandersetzung mit einer Exkursion nach Bonn. Dort besichtigen die europäischen Gäste das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Am morgigen Freitag werden die Ergebnisse der einwöchigen Arbeit vorgestellt. Die Präsentationsformen sind dabei durchaus unterschiedlich. Filme, Hip-Hop-Songs, Bilder, Bodypainting und viele andere Umsetzungsformen wurden gewählt, um die Thematik aus eher ungewöhnlichen Blickwinkeln darzustellen. Im Sommer ist eine große Ausstellung der Ergebnisse in Hohenlimburg geplant. Gefördert wird das „East-West-East“-Projekt mit Mitteln aus dem „Erasmus plus“-Programm der Europäischen Union.