Jüngstes Prinzenpaar in Hagener Geschichte
14.10.2009 | 12:00 Uhr 2009-10-14T12:00:00+0200Hagen. Sie werden als jüngstes karnevalistisches Prinzenpaar in die Geschichte Hagens eingehen - aus dem 27-jährigen Sebastian Kock und seiner drei Jahre jüngeren Freundin Nike Wiswedel werden am 11. 11. 2009 Sebastian I. und Nike I.
Für das Prinzenpaar und die Mitglieder im Vorstand und Beirat des Festkomitees Hagener Karneval laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die aus Bergheim stammende Nike hat bereits in einem Hagener Brautstudio ihre Kleider geordert und sich somit ebenso für das Ornat vorbereitet, wie Prinz Sebastian, dessen neue Dienstkleidung ebenfalls angepasst wird. Die Vorbereitungen für den Orden sind abgeschlossen und die Damen und Herren im Hintergrund sind auf Sponsorensuche.
In ihrem Alter sehen die beiden Vollblutjecken keinen Nachteil für die kommenden Aufgaben. „Wir wollen dafür sorgen, dass sich der Hagener Karneval weiter gut entwickelt und keinen Staub ansetzt”, sagt Sebastian Kock, der bei der Stadtverwaltung als Forstwirt im Ruheforst tätig ist.
Sozial und karitativ
Ideen haben Sebastian und Nike schon einige. Genau wie ihre Vorgänger wollen sie sich aus dem traditionellen Brauchtum heraus für soziale und karitative Stellen in Hagen einsetzen. Eine Hauptaufgabe liegt dabei in der Sammlung von Spendengeldern für behinderte Menschen. Wo genau diese Gelder hinfließen sollen, bereitet das zukünftige Prinzenpaar gerade vor.
Ihre Leidenschaft zum Karneval stammt aus der Vorliebe für die Stadt Köln. Prinzessin Nike ist eine große Freundin der rheinischen Hochburg und ist fasziniert vom Dom, dem Karneval und dem FC, den sie regelmäßig mit ihrer Saisonkarte unterstützt.
Der Hohenlimburger Sebastian Kock ist Mitglied der Kölner Karnevalsgesellschaft der „Kleinen Erdmännchen”, die sich auch dort sozial unter dem Beinamen „Kölner für Kölner” sozial engagieren. Durch seine musikalische Leidenschaft als Gitarrist und Mandolinespieler kam Sebastian Kock auch als Crew-Mitglied zu den überregional bekannten „3 Colonias”. Die rheinischen Stimmungsmacher werden ihrem Crew-Mitglied zuliebe auch zu einem Auftritt nach Hagen kommen.
Karneval ist eine erste Sache
Die Diplom-Physiotherapeutin Nike Wiswedel hat sich vorab über das Hagener Brauchtum informiert. Mit der Frage, ob der Karneval in Hagen überhaupt ernst genommen wird, konnte dann spätestens Oberbürgermeister Peter Demnitz aufräumen, der auch schon seinem Amtsnachfolger Jörg Dehm den hohen Stellenwert des heimischen Brauchtums für die Zukunft nahelegte.
Brauchtum stärken
Das Prinzenpaar, da ist sich auch der Vorsitzende des Festkomitees, Moritz Padberg, ziemlich sicher, wird die Hagener in allen Generationen und sozialen Schichten ansprechen. Sie stehen ein für einen verbindenden Karneval, bei dem sie selber Spaß haben möchten und das Brauchtum stärken wollen. Durch den überzeugten Hohenlimburger Sebastian Kock kann wohl auch eine weitere Annäherung zwischen den Hagener und Hohenlimburger Karnevalisten stattfinden - zumindest ist es für den kommenden Prinzen schon jetzt ein Selbstverständnis, am 11.11. auch in Hohenlimburg zu Gast zu sein.
Wer das soziale Engagement der beiden Sympathieträger unterstützen möchte, kann sich an das Festkomitee unter 0171/6863543 oder der Mailanschrift padberg@tischler.de wenden.
15:50
Jugend ist Zukunft. Der Karneval kann eine Auffrischung vertragen!
15:34
Sauber Kocki.
Glückwunsch!