Jörg Dehm (CDU) ist neuer Oberbürgermeister
30.08.2009 | 23:36 Uhr 2009-08-30T23:36:00+0200
Hagen. Nicht der Hagener und SPD-Kandidat Jochen Weber übernimmt von Peter Demnitz das Amt des Oberbürgermeisters, sondern der CDU-Import Jörg Dehm, bisher Kämmerer in Dinslaken. Zum zweiten Mal nach Wildfried Horn steht mit Jörg Dehm (46) ein Christdemokrat an der Spitze von Rat und Verwaltung.
„Mit Herzblut” und viel Heimatgefühl hat er seinen Wahlkampf geführt. Und so wollte er in den nächsten sechs Jahren auch die Stadt führen. Aber die Mehrheit der Wähler hat anders entschieden. Nicht Jochen Weber (SPD) übernimmt das Amt des Oberbürgermeisters in Hagen, sondern Jörg Dehm (CDU).
Der CDU-Vorsitzenden Carmen Knollmann fiel mehr als ein Stein vom Herzen, als gegen 19 Uhr feststand, dass der Vorsprung von Jörg Dehm von dem SPD-Kandidaten nicht mehr einzuholen war: „Das Ergebnis ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit in den vergangenen zehn Monaten.”
Jörg Dehm dankte für einen fairen Wahlkampf
Jörg Dehm, der von den CDU-Anhängern stürmisch gefeiert wurde, sprach von einem optimalen Ergebnis, vergaß aber auch nicht, Jochen Weber für einen fairen Wahlkampf zu danken.
Und er kündigte an, sich unverzüglich den Hagener Problemen zu widmen: „Für lange Diskussionen haben wir keine Zeit.” Dem schloss sich CDU-Fraktionschef Wolfgang Röspel an: „Wir haben jetzt den richtigen Mann an der Spitze. Sinnvoll wäre es, wenn dessen Arbeit durch eine breite Mehrheit im Rat Unterstützung finden würde.”
SPD-Fraktion schnitt besser ab als ihr Oberbürgermeisterkandidat
Das Kompliment für den fairen Wahlkampf gab der unterlegene Kandidat zurück. Jochen Weber: „Der Wähler hat entschieden. Wir müssen jetzt gemeinsam an der Sanierung der Stadtfinanzen arbeiten.” Weber versicherte, wieder für den Vorsitz der SPD-Ratsfraktion kandidieren zu wollen.
Für den unterlegenen SPD-Kandidaten dürfte besonders enttäuschend gewesen sein, dass seine Partei bei der Wahl zum Rat besser abschnitt als er selbst bei der OB-Wahl. Gleichwohl büßte die SPD gegenüber 2004 6,9 Prozent der Stimmen und vier Mandate ein. Aber auch die CDU musste Federn lassen, baute aber mit 20 Mandaten ihren Vorsprung als stärkste Partei aus.
Die Grünen zählen zu den Gewinnern der Wahl
Zu den eindeutigen Gewinnern der Wahl zählen die Grünen, deren OB-Kandidat Jochen Riechel respektable 12,2 Prozent schaffte und die mit sieben Ratsmitgliedern (bisher vier) in den neuen Rat einziehen. Und die Wählergemeinschaft Hagen Aktiv, bisher nur mit Josef Bücker im Rat vertreten, erreicht fünf Ratsmandate. Keinen Fraktionsstatus mehr haben BfH und die Links-Partei.
15:07
An Kleingärtner aka Störer
Da kannst du zappeln so viel du willst: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz. Wer wie du gegen die Möglichkeit von ständigen Volksbefragungen ist, steht mit oder ohne Beet außerhalb unserer Verfassung.
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
Volksvertreter verkaufen ... !
Aktuelles Beispiel: Angela, die dein+mein=unser Kanzleramt für ihres hält und es den schlimmsten Verbrechern der Republik zum Feiern überlässt.
Damit sowas in Hagen nicht mehr passiert, brauchst du dich nur an HAGEN AKTIV zu wenden - auf deren Internetzseiten steht haarklein, wie das geht. Die haben jetzt Fraktionsstatus und können endlich eigene Anträge stellen - zum Beispiel deine.
11:20
mehr als hoffen können wir sowiso nicht, wer denkt bei 1 Mrd. Schulden bleibt alles beim Alten den hat man mit einem Klammerbeutel gepudert.
Veränderungen werden kommen und sie werden weh tun ! Wollen wir beten das was Nettes in der Wundertüte ist.
23:39
Lassen wir uns überraschen ;)
23:35
Aber wie das so ist, meistens sinds doch die Nieten!!!!!!
22:57
Wenn man die Wundertüte wählt, kann aber immer noch was gutes drin sein. Anders als bei einem Kandidaten, den man von vornherein kennt und genau weiß, dass er zu nichts taugt ...
22:34
Wenn ich das hier so lese was so mancher KLUGSCHEISSER hier so schreibt bekomme ich das grosse Kotzen. Was kennt ihr eigentlich von Herrn Dehm. GAR NICHTS. Ihr habt einen gewählt der kein Hagener ist und den ihr noch nicht mal kennt. Prima. Ihr habt also eine Wundertüte gewählt. Ihr könnt stolz sein auf diesen Erfolg!!!
Wenn ich dann lese Parteifilz oder Stühlerücken
wird es bei Dehm nicht geben. Was glaubt ihr warum die CDU in Hagen keinen eigenen Kandidaten hatte? Glaubt ihr ernsthaft es machen sich aus der CDU nicht viele Gedanken welchen JOB sie jetzt bei der Stadtverwaltung erhaschen können??? Ohne irgendwelche Versprechen hätte sich doch keiner für Herrn Dehm eingesetzt. Als nächstes möchte ich darauf hinweisen warum Herr Dehm nicht in Mühlheim oder in Dinslaken als OB-Kandidat angetreten ist. Zu schlecht oder zu dehmlich???? In diesem Sinne viele Grüße an die duseligen Hagener!!!!
22:01
an alle Hagener Knötterköppe,
ich freue mich wirklich über diese Chance für unsere Stadt. Die Alternative, sind wir sicher, wäre schrecklich gewesen. Lassen wir JD die ersten hundert Tage arbeiten und geben ihm die Chance, einen Teil dessen, was er angekündigt hat, auch in die Tat umzusetzen.
Dass die Verwaltung wieder aus einem Mund sprechen soll, ist überfällig, dass sie auch verschlankt, und gerade die Querschnittsabteilungen, geht nicht sofort und verlangt einen eher langen Atem. Wenn JD die Mitarbeiter bei den notwendigen Veränderungen mitnehmen kann, wäre das toll und zugleich die Voraussetzung, dass er es schafft.
Ich vertraue ihm und hoffe, er hat Erfolg!
Christian Schultz, StD a.D.
17:27
@27
Übrigens: Störer ist mein alter ego, von Beruf bin ich Kleingärtner
17:25
@27
Sie drehen mir in geradezu abenteuerlicher Manier die Worte im Munde herum. Ich stehe mit meinen Beinen sowohl im Beet als auch mit dem Herzen im Grundgesetz. Erstens habe ich nur ein extremes Beispiel gewählt, das die Risiken eines Plebiszits veranschaulichen sollte. Zweitens ist auch das kostbare Gut Verfassung theoretisch zu ändern, das sollte Ihnen bewusst sein. Ich bin daher für eine Demokratie über gewählte Vertreter und nicht ständige Volksbefragungen. Ihre seltsamen Ausführungen über Sheriff, NPD und so weiter brauche ich nicht zu kommentieren.
12:07
An Kleingärtner
Deine guten Gründe gegen zu viel zu direkte Demokratie widersprechen der deutschen Verfassung, die Todesstrafe nicht zulässt. Sei so lieb, stell dich statt in dein Beet auf den Boden des Grundgesetzes und beschreibe dich hier nicht als Feind der deutschen Demokratie.
Staatsfeinde haben wir genug mit unserem rollenden Sheriff und NPD&Co. Wir wollen Macht nicht Wahlen und zwar die Macht, die uns das Grundgesetz zuspricht: alle. Nur Kleinmütige können damit nicht umgehen, misstrauen ihren Mitbürgern, und bespitzeln sie schlimmer als es die Stasi erlaubt.
Sicher ist sicher! Sicher?