Das aktuelle Wetter Hagen 9°C
Arbeitswelt

Jede zweite Schlecker-Betroffene hat in Hagen eine neue Arbeitsstelle

09.10.2012 | 13:30 Uhr
Jede zweite Schlecker-Betroffene hat in Hagen eine neue Arbeitsstelle
Foto: Walter Fischer

Hagen.   Ein halbes Jahr nach der ersten Kündigungswelle hat im Bezirk der Arbeitsagentur Hagen fast jede zweite ehemalige Schlecker-Beschäftigte wieder eine neue Arbeit. Insgesamt sind von 102 Betroffenen in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell 46 wieder in Beschäftigung.

Ein halbes Jahr nach der ersten Kündigungswelle hat im Bezirk der Arbeitsagentur Hagen fast jede zweite ehemalige Schlecker-Beschäftigte wieder eine neue Arbeit. Insgesamt sind von 102 Betroffenen in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell 46 wieder in Beschäftigung.

„Die Integration in den Arbeitsmarkt war schwieriger als gedacht, doch wir haben mit intensiver und individueller Betreuung sowie speziellen Schulungen von Anfang an gute Erfolge erzielen können“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. Die ehemaligen Schlecker-Beschäftigten bekamen zeitnah Vermittlungsvorschläge und spezielle Beratungen. „Wir konnten allen frühzeitig adäquate Angebote machen und mehrere berufliche Alternativen aufzeigen.“

Anfang April meldeten sich in der ersten Kündigungswelle 55 ehemalige Schlecker-Angestellte bei den Agenturen für Arbeit in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis arbeitslos, drei Monate später 47 weitere mit der zweiten Welle.

Anstehendes Weihnachtsgeschäft verbessert Chancen auf neue Stelle

Von den ersten Betroffenen haben inzwischen 28 wieder Arbeit, aus der zweiten Gruppe auch schon 18. Sie fanden neue Beschäftigungen im Einzelhandel (überwiegend Lebensmittel und Drogerie), im Büro, im Gastgewerbe und in Apotheken, aber auch in anderen Bereichen. Darüber hinaus sind sieben weitere aus sonstigen Gründen (zum Beispiel Rente oder Krankheit) nicht mehr gemeldet.

„Unsere Mitarbeiter haben von Beginn an alles daran gesetzt, gemeinsam mit den Schlecker-Betroffenen einen nachhaltigen Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus zu finden und den Frauen damit Zuversicht vermittelt“, so Helm, „ich bin davon überzeugt, dass weitere Bewerberinnen in den nächsten Monaten eine neue Arbeit finden werden.

Mit der aktuell leichten Herbstbelebung und durch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft verbessern sich die Chancen gerade im Einzelhandel eine Stelle zu finden. Wir bleiben dran und wollen noch mehr erreichen.“



Kommentare
12.10.2012
06:34
Jede zweite Schlecker-Betroffene hat in Hagen eine neue Arbeitsstelle
von Reklame | #2

Die Hälfte der Schlecker Betroffenen hat keinen Job, in welchen Arbeitsverhältnissen die andere unter gekommen ist wissen wir nicht.

10.10.2012
09:33
Schön und nun fragen wir mal die Betroffenen
von Susan2012 | #1

wieviel Einbußen Sie beim Lohn hinnehmen mussten. Und ob es sich um befristete oder unbefristete Arbeitsstellen handelt und ob da vielleicht auch Zeitarbeitsfirmen die Arbeitgeber sind.

Aus dem Ressort
25-Jährige verscheucht Angreifer mit Tritt in Genitalien
Angriff
Einer Mischung aus Mut, Gegenwehr und Glück hat es eine 25-jährige Frau zu verdanken, dass sie am Mittwoch wohl einer Vergewaltigung entgangen ist. Sie konnte ihrem Angreifer in die Genitalien treten. Die Polizei sucht nun nach dem Täter und bittet um Hinweise.
Neues Ärzte-Team arbeitet eng zusammen
Medizin in Hagen
Seit Anfang Oktober sind die Bereiche Orthopädie und Unfallchirurgie im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) durch eine komplett neue Ärzteriege besetzt
Eine Watschn für die Nord-Politiker
Denkmalschutz
Die Bauabteilung im Hagener Rathaus hat der Bezirksvertretung Nord eine ordentliche Watschn verpasst. Die Mitglieder des Gremiums hätten es nicht ablehnen dürfen, die Turnhalle in der Nöhstraße unter Denkmalschutz zu stellen.
Eröffnung der Rathaus-Galerie wohl erst Mitte November
Rathaus-Galerie
Beim Bummel durch die teileröffnete Rathaus-Galerie wird auf den ersten Blick kaum sichtbar, mit welchem Hochdruck derzeit hinter den Kulissen an der noch mangelhaften Gebäudetechnik montiert wird. „Die Arbeiten gehen zügig voran“, versichert André Haase, Geschäftsführer des Projektentwicklers GEDO.
Museum senkt die Stromrechnung um 60.000 Euro
Einsparung
Fünf Jahre nach Eröffnung des Schumacher-Museums scheint man dem enormen Energieverbrauch im Kunstquartier endlich Herr zu werden. Ein EU-Projekt verspricht ein Einsparpotenzial von 30 Prozent und somit 60.000 Euro jährlich.
Fotos und Videos
WP-Schützenköniginnen
Bildgalerie
Preisverleihung
Eröffnung der Rathaus-Galerie geplatzt
Bildgalerie
Brandschutz
Blick in die neue Galerie
Bildgalerie
Rathaus-Galerie
Phoenix Hagen gegen Bayern München
Bildgalerie
Basketball