Jakobsmuschel zeigt den Weg nach Breckerfeld
21.01.2008 | 17:25 Uhr 2008-01-21T17:25:00+0100„Viele unserer Vorhaben zur Verbesserung auf den Wanderwegen der Stadt konnten durch Kyrill nicht in Angriff genommen werden”, bedauerte Vorsitzende Ulrike Borowski auf dem Jahrestreffen der IG Wanderwege der Breckerfelder CDU in der „Alten Schmiede”. Viele Wegeabschnitte waren lange Zeit gar nicht passierbar.
Peter Weinbach von der Interessengemeinschaft, Gerd Berker vom Stadtmarketing und Bürgermeister Klaus Baumann informierten über örtlich und überörtlich angedachte neue Wanderwege. Bald soll die Auszeichnung des neuen Wanderweges A 15 beginnen. Er führt vom Ortskern über „Alte Schmiede” Steinbachtal, Brauck, Delle, Lorenzheide, Eicken bis kurz vor Brenscheid, um dann nach rechts abbiegend am „Forsthaus” vorbei Richtung Sägemühle zu führen. Vor dem Wald will das Stadtmarketing eine Schutzhütte errichten. Am Hang entlang führt der neue Weg dann wieder zur „Alten Schmiede”.
Bürgermeister Klaus Baumann informierte über den Stand des „Jakobusweges”, der von Haspe kommend über die Hestert zur Selbecke, von dort auf dem alten Postweg über Rafflenbeul nach Zurstraße und weiter auf dem vorhandenen Wanderweg nach Breckerfeld führt. Von dort geht er Richtung Breloh, Kückelhausen, Holle und Klütingen Richtung Lennep. Baumann: „Es ist gelungen, diesen Weg in das Projekt des Landschaftsverbandes zum historischen Jakobusweg in Westfalen aufzunehmen”. Er werde einheitlich mit der Jakobsmuschel ausgeschildert. Die Interessengemeinschaft sagte ihre Hilfe dabei zu.
Der Bürgermeister konnte auch berichten, dass im Rahmen des ILEK-Projekts für den Südkreis der Wandertourismus gefördert werden soll. Hier wird ein Weg vom Freilichtmuseum aus über Kuhweide, Neuenhaus, an Niederfeldhausen vorbei zum Schemm und von da über Epscheid nach Breckerfeld führen.
In diesem Jahr will die IG mehrere Wanderwege an einigen Stellen ausbessern. Man bat den Bürgermeister um Hilfe durch die Stadt. Klaus Baumann machte deutlich: „An einigen Stellen geht es nicht ohne den Bauhof.” Dazu seien auch Mittel im Etat.
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