„Investition geht in die Millionen“

Oege..  Die Kritik von CDU-Fraktionssprecher Peter Leisten, die vor einem Jahr von der Hohenlimburger Politik angemahnte Sanierung der Mauer an der Piepenstockstraße sei beim Wirtschaftsbetrieb Hagen wohl in Vergessenheit geraten (siehe Mittwochausgabe), ließ WBH-Chef Hans-Joachim Bihs nicht ruhen.Bereits am Donnerstagmorgen zeigte er exklusiv für diese Zeitung vor Ort die Hintergründe auf, warum der Wirtschaftsbetrieb bislang die Bagger noch nicht hatte anrollen lassen.

Millionen-Investition

Die Piepenstockstraße war viele Jahre eine Privatstraße der Firma Hoesch. Irgendwann ging der Straßenzug dann in den Besitz der Stadt Hagen über. Und somit auch die ca. 30 Meter lange Stützmauer, die nunmehr in die Jahre gekommen ist und Risse aufzeigt. Diese sind nicht schön, aber nicht gefährlich. Bihs: „Die Mauer kippt nicht sofort um.“

Deshalb behalten die WBH-Mitarbeiter diese ständig im Auge, zeigen sich aufgrund des zu erwartenden Kostenvolumens aber zunächst noch zurückhaltend. Denn um die Mauer zu sanieren, müssen in diesem Bereich ca. 50 Prozent der Straße aufgenommen werden. Dort aber liegen Kanal- und Versorgungsleitungen. Das hätte zur Folge, dass die gesamte Piepenstraße saniert werden müsste. Mit allen Konsequenzen. Bihs: „Die Investitionssumme geht in die Millionen. Das ist bei den leeren Hagener Kassen schwierig.“