Internationales Unternehmen mit lokalem Schwerpunkt

Hohenlimburg..  Ein Global Player, mit einem lokalen Schwerpunkt und einer sozialen Verantwortung. So definierte beim gestrigen Pressegespräch Matthias Koll, Geschäftsführer der ThyssenKrupp Federn und Stabilisatoren GmbH, die aktuelle Ausrichtung des Federnstandortes an der Oeger Straße. Deshalb war es für die Geschäftsführung eine Herzensangelegenheit, den von der Belegschaft für das ambulante Hagener Kinderhospiz Sternentreppe gesammelten Betrag in Höhe von 450 Euro auf insgesamt 1000 Euro aufzustocken.

Über diese Summe freute sich gestern Angela Hahn, eine von zwei hauptamtlichen Teilzeitkräften der „Sternentreppe“, die im Großraum Hagen schwerstkranke Kinder und ihre Familien vom Tag der oftmals niederschmetternden Diagnose begleitet. Angela Hahn berichtete über ihre Arbeit und fand auch bei den Betriebsratsvorsitzenden Thomas Oberste-Lehn und Bayram Bahar offene Ohren und große Anerkennung für eine überaus schwierige Aufgabe.

Zurück zum Kerngeschäft: Im Gespräch mit dieser Zeitung versicherten Geschäftsführung und Betriebsräte, dass die gegenwärtige Situation an allen Federnstandorten sehr stabil sei. Sowohl an der Oeger Straße mit den 110 Arbeitnehmern in der Fertigung und rund einhundert Mitarbeitern des kaufmännischen Bereiches und der Forschung und Entwicklung, als auch in Olpe, England, Mexiko, Brasilien und China. Dort wird gegenwärtig sogar darüber nachgedacht, ein drittes Werk zu erstellen.

Maßgeblich zur Stabilisierung an der Oeger Straße beigetragen haben in erster Linie die Arbeitnehmer, die gegenwärtig und auch zukünftig 4,5 Stunden pro Woche an Mehrarbeit leisten. „Die Mannschaft hat Unglaubliches geleistet und dabei aus eigener Kraft bewiesen, dass Federn und Stabilisatoren erfolgreich am Markt bestehen können“, betonte Matthias Koll. Um dann zu ergänzen. „Hier macht es Spaß zu Arbeiten.“ Und diese positive Kunde sei auch an der ThyssenKrupp-Konzernspitze angekommen.