„Intensiv! Expressiv!“ ab 23. Februar

Hagen..  Das kreative Schaffen von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt die Veranstaltungsreihe „Intensiv! Expressiv!“ vom 23. Februar bis 28. März in den Mittelpunkt des Interesses.

Malerei, Musik, Schauspiel, Tanz: Menschen mit einer psychischen Erkrankung werden in der Öffentlichkeit häufig auf ihre Krankheit reduziert. Dass einige von ihnen aber auch über künstlerisches Talent verfügen, beweisen die einzelnen Programmpunkte. Neben einer informativen, unterhaltsamen Filmreihe im Kino Babylon in der Pelmke und im Auditorium des Kunstquartiers findet erstmals eine Bilderausstellung im Rathaus an der Volme statt.

Die Kunstausstellung wird am Dienstag, 3. März, um 17 Uhr eröffnet. Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen sind aufgerufen, sich mit ihren Werken zu beteiligen (Anmeldung bis zum 20. Februar). Bis zum 27. März können die Exponate dann während der Öffnungszeiten im Rathaus-Foyer besichtigt werden.

Zusätzlich zu den Beiträgen mit Spielfilmcharakter wird es auch im Kino Babylon einen Themenabend geben, der sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Nach den Filmen bietet sich Raum für Fragen und Diskussionen, fachkundige Menschen aus unterschiedlichen Bereichen sind eingeladen.

Verständnis und Toleranz fördern

Neben der Zielsetzung, ein positives Schlaglicht auf die kreativen Fähigkeiten von psychisch Behinderten zu werfen, möchten die Veranstalter Vorurteile abbauen und durch Begegnung und Information Verständnis und Toleranz fördern.

Das gemeinsame Abschlussfest am Samstag, 28. März, ab 17 Uhr in der Pelmke bietet letztlich auch Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zu feiern, musizieren, tanzen, Kontakte zu knüpfen und sich im Umgang miteinander besser kennenzulernen. Es spielt die Hagener Band „freie radikale“, unterstützt von einigen Gastmusikern.

Das Projekt ist eine Kooperation des Vereins „Nova“, der Stadt Hagen, des Kulturzentrums Pelmke, der Caritas und des ambulant betreuten Wohnens „Auf eigenen Füßen stehen“. Finanzielle Unterstützung leistet die Aktion Mensch.