In zehn Jahren gesund geschrumpft

Frank Middendorf und Marion Golling freuen sich über den Zuspruch der Vertreterversammlung.
Frank Middendorf und Marion Golling freuen sich über den Zuspruch der Vertreterversammlung.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Seit rund zehn Jahren schrumpft sich der Hohenlimburger Bauverein gesund. Die Bestandsverkleinerung zeigt wirtschaftliche Erfolge und ermöglicht eine Modernisierung des Kernbestands. Bei der Vertreterversammlung im „Bentheimer” attestierten die 35 stimmberechtigten Teilnehmer dem Aufsichtsrat und dem Vorstand eine gute Arbeit.

Zufriedene Mienen bei Marion Golling, Vorstandsvorsitzende des Bauvereins, und Frank Middendorf, Aufsichtsratsvorsitzender.

„Wir bedanken uns für das Vertrauen und werden unsere Ziele weiter engagiert verfolgen. Auch in den kommenden Jahren liegt viel Arbeit vor uns“, freute sich Golling.

Zu den aktuellsten Projekten zählt die Errichtung einer Demenz-WG Auf dem Lölfert 2. Mit Hilfe von Fördergeldern soll dieses Projekt bereits im Herbst 2015 seinen Abschluss finden (diese Zeitung berichtete).

Modernisierungen

Darüber hinaus werden weitere Modernisierungen am Wohnungsbestand durchgeführt. Der Bauverein betreut aktuell rund 1 800 Wohnungen, die stückweise saniert werden. Der Leerstand dieser Wohneinheiten liegt bei rund 7,5 Prozent. Nicht nur Wohnungen für Ältere, sondern explizit auch jüngere Menschen und Familien, gehören zur Zielgruppe des Bauvereins. Dabei muss vor allem dem demografischen Wandel Rechnung getragen werden. Hinzu kommt eine sinkende Bevölkerungszahl im Raum Hagen, was es zunehmend schwerer gestaltet, den Wohnraum mit Mietern zu besetzen. „Unser Ziel muss es sein, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Da wir finanziell nicht in der Lage sind, alle notwendigen Modernisierungen auf einen Schlag durchzuführen, müssen wir wirtschaftlich denken und unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen“, blickte Golling in die Zukunft.

Trotz immenser Instandhaltungskosten hat sich die durchschnittliche Monatskaltmiete pro Quadratmeter nur um acht Cent (von 4,48 Euro auf 4,56 Euro) erhöht.

Der finanzielle Erfolg gibt der Vorsitzenden recht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 wurde ein Jahresüberschuss von 334 000 Euro erwirtschaftet. Veräußert wurden Grundstücke und Wohnungsbestände an der Georg-Scheer-Straße, Raffenbergstraße, Wuragstraße, Alter Hohlweg und

Fünf neue Wohnungen

Aus gewerblichen Räumen an der Bahnstraße entstanden fünf neue Wohnungen. Als Aufsichtsratsmitglieder wurden Martin Haurand und Kerstin Beilke einstimmig für drei Jahre wiedergewählt, was das Vertrauen der Vertreter in die Arbeit des Aufsichtsrates deutlich bestätigte.