Immer wieder Unfälle an zwei vielbefahrenen Kreuzungen

Breckerfeld..  Die Verkehrssituation im Bereich der Kreuzungen der Landstraße 528 am Ortsausgang (Kreuzung L 528/Landstraße nach Priorei/Westring) und in Königsheide (Kreuzung L 528/Landstraße nach Ennepetal) beschäftigt die Gremien der Stadtvertretung seit längerer Zeit. An beiden Kreuzungen gibt es immer wieder Unfälle. Im politischen Raum wurde deshalb der Bau von Kreisverkehren an beiden Kreuzungen gefordert.

Träger der Landstraßen ist der Landesbetrieb Straßen NRW. Für die Hansestadt ist dessen Regionalniederlassung Südwestfalen in Siegen zuständig. Auf die Forderungen aus Breckerfeld reagierte die Regionalniederlassung im September 2013. Sie wies darauf hin, dass in der Planung des Landesbetriebs für den Zeitraum der nächsten Jahre nur Mittel für einen Kreisverkehr im Bereich der Hansestadt Breckerfeld vorgesehen seien.

Planung frühzeitig beginnen

Ludger Siebert, Chef der Regionalniederlassung in Siegen, forderte damals die Stadt auf, eine Entscheidung vor Ort zur Priorisierung eines Kreisverkehres im Bereich der Hansestadt Breckerfeld zu treffen. Die Stadtvertretung beauftragte in ihrer Sitzung am 24. März die Verwaltung einstimmig, dem Landesbetrieb mitzuteilen, dass Breckerfeld den Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung in Königsheide priorisiere. „Vor dem Hintergrund der wechselnden Einstufung als Unfallschwerpunkt bzw. Unfallhäufungsstelle und der sich häufenden Unfälle, die teilweise auch Personenschäden nach sich zogen, sollte der Landesbetrieb schnellstmöglich die Planung für den Bau des Kreisverkehrs beginnen und entsprechende Mittel zum Bau zur Verfügung stellen“, so Bürgermeister Klaus Baumann.

Übergangsmaßnahmen

Gleichzeitig wies er den Landesbetrieb darauf hin, dass Rat und Verwaltung an der Kreuzung L 528/ L 701 nach Priorei/Westring für die Zukunft weiterhin die Einrichtung eines Kreisverkehrs für notwendig halten.

Bis zu seiner Realisierung in späteren Jahren sollte versucht werden, zur Unfallvermeidung und nach Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises und dem Landesbetrieb Straßenbau, folgende Übergangsmaßnahmen auf den Weg zu bringen:

Die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h, die jetzt vom Kreisverkehr „Vor dem Tore“ in beiden Fahrtrichtrichtungen bis zur Kreuzung am Ende des Innenstadtbereichs gilt, ist in beiden Fahrtrichtungen bis zur Kreuzung an der Windmühlenstraße weiterzuführen. Zusätzlich sollen an der Kreuzung Frankfurter Straße/Prioreier Straße/Westring durch Zebrastreifen geschützte Fußgängerüberwege eingerichtet werden.

Inzwischen hat vor Ort in Breckerfeld ein Termin mit Vertretern der zuständigen Verkehrskommission und der heimischen Verwaltung stattgefunden. Über das Ergebnis dieses Treffens werden die Verwaltung und ein Vertreter des Landesbetriebs in der nächsten Woche den Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt informieren. (OE)

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE