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Kraftfahrer

„Ich kann nur zur Ausbildung ermutigen“

31.07.2012 | 18:37 Uhr

Hagen. Der Beruf des Kraftfahrers gehört auch zu den Berufen, die von einem Fachkräftemangel bedroht sind. „Die Bundeswehr als Ausbilder ist durch die Abschaffung der Wehrpflicht weggefallen. Das ist noch nicht in jedem Unternehmen angekommen“, beschreibt Gerhard Kopplin, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit die Situation. „Zudem herrscht gerade in diesem Beruf eine hohe Fluktuation, was die Situation noch verschärft“, ergänzt Irmhild Borggräfe vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit.

„Es könnte zukünftig schwieriger werden, ausgebildete Lkw-Fahrer zu finden“, schätzt Kopplin. „Daher kann ich nur ermutigen, jetzt Menschen auszubilden.“ Schließlich dauere es inklusive einer dreieinhalbjährigen Ausbildung rund fünf Jahre, ehe ein Kraftfahrer voll eingesetzt werden könne. Nach der Ausbildung müsse in der Regel erst Erfahrung als Beifahrer gesammelt werden. In Hagen ist nach der Schließung einiger Speditionen die Kraftfahrersituation allerdings temporär entspannt.

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