Hohenlimburgerin Jutta Hoff glücklich aus Amerika zurück

Hohenlimburg..  „Was wir gesehen haben, ist einmalig.“ Wenn Jutta Hoff von ihrer zweiwöchigen USA-Reise spricht, leuchten ihre Augen. Denn zusammen mit ihrem Ehemann Dietmar bereiste sie Mitte Mai die gesamte Westküste. Dass die beiden Hohenlimburger in den besonderen Genuss dieser außergewöhnlichen Reise kamen, verdankt sie dem Wohlwollen von Glücksgöttin Fortuna. Denn bei der Ziehung der Gewinner der Stadtfestlose im Juli 2014 zog Mark Krippner, Vorsitzender des Verbandes für Sport, zum Abschluss und somit absoluten Finale das Los mit der Nummer 2472. Das gehörte Jutta Hoff. Verbunden war damit eine einwöchige Flugreise nach Los Angeles für zwei Personen.

Die Hohenlimburgerin konnte ihr Glück kaum fassen. Denn eigentlich hatte sie in ihrem Leben noch niemals etwas gewonnen. Schon gar nicht einen solch herausragenden Preis, der alljährlich von den Hohenlimburger Kalkwerken (HKW) zur Verfügung gestellt wird. „Wir sind froh, dass eine Hohenlimburgerin gewonnen hat“, betonte jetzt Michael Nowoczin (HKW). „Hoffentlich gewinnt am Sonntag bei der Ziehung der Lose auch wieder jemand aus Hohenlimburg.“

El Nino sorgt für kühle Temperaturen

„Dabei habe ich am Stadtfest-Sonntag erst nach 14.30 Uhr das Los gekauft. Knapp vor dem Ende des Verkaufs“, erinnert sich Jutta Hoff.

Weil sie noch niemals zuvor die USA besucht hatte und eine Woche Urlaub für einen solch weiten Flug eigentlich zu kurz ist, entschlossen sich Dietmar und Jutta Hoff, die Anzahl der Tage zu verdoppeln und den Gewinn in eine Rundreise umzuwandeln.

Dass bedeutete aber auch, dass sie jeden Tag an einem anderen Ort waren. „Wir sind nach der Devise 6 - 7 - 8 verfahren“, erzählt Jutta Hoff. „Sechs Uhr sind wir jeden Tag aufgestanden, sieben Uhr hatten wir die Koffer gepackt und gefrühstückt und um 8 Uhr sind wir dann abgereist. Das war ganz schön anstrengend. Dafür haben wir aber auch viel gesehen.“

Den ersten und den letzten Tag der Reise haben die Hohenlimburger in Las Vegas verbracht. „Natürlich haben wir auch ein Casino besucht und gespielt. Ein kleiner Einsatz“, erzählt sie. Um dann mit einem Augenzwinkern zu ergänzen. „Gewonnen haben wir allerdings nichts.“

Was sie von der Rundreise, die sie auch nach San Franzisko, nach Arizona und in die gewaltigen Naturparks führte, in Erinnerung behalten hat, ist die für diese Region außergewöhnliche Kühle. „Wir hatten nur 14 Grad in San Franzisko und sogar Schnee in Arizona. Auf eine solche Witterung waren wir gar nicht vorbereitet“, berichtet sie. Ursache für die empfindliche Kühle war El Nino.

Musical-Karten zu gewinnen

Dieses Wetterphänomen, das durch das Zurückströmen warmer Wassermassen im Pazifik in Richtung Lateinamerika auch in den USA für Wetterkapriolen sorgt, hatte sich um rund zwei Wochen verspätet und somit für eher ungewöhnliche Temperaturen gesorgt.

Am Sonntag wird sie natürlich auch wieder Lose kaufen und bei der Stadtfest-Tombola mitmachen. „Dann möchte ich den 2. Preis, den Fernseher, gewinnen“, scherzt sie. „Oder die Karten für das Musical Mamma Mia.“

Insgesamt lobt der Verband für Sport zahlreiche Gewinne aus. So u.a. Verzehrgutscheine aus der heimischen Gastronomie.