Hoeschianer würdigen Arbeit der Notfallseelsorge

Hohenlimburg..  Der Betriebsratsvorsitzende Oliver Möscheid sagt es mit einem Lächeln. „Eigentlich haben wir diese Idee geklaut.“ Und zwar von den „Brüdern und Schwestern“ des ThyssenKrupp Federnwerkes. Für die war es nämlich schon vor mehr als einem Jahrzehnt guter Brauch, bei den Belegschaftsversammlungen für einen karitativen Zweck zu sammeln. Einst für die Kinder von Tschernobyl, die auf Mit-Initiative von Birgit Vogel Jahr für Jahr für mehrere Wochen in die Region und somit auch nach Hohenlimburg kamen, um sich zu erholen.

Diese Idee griffen die Betriebsräte der Hoesch Hohenlimburg GmbH auf. Auch sie riefen die Kollegen nach jeder Versammlung zu einer Spende für den guten Zweck auf. Viermal im Jahr. Zunächst für die Heide-Grundschule, danach für das Kinderhospiz Sternentreppe und im zurückliegenden Jahr für die Notfallseelsorge der Feuerwehr Hagen. Insgesamt 1730 Euro kamen bei den vier Belegschaftsversammlungen 2014 zusammen.

830 Euro davon hatten Oliver Möscheid, Manfred Ismer und Gerd Schaarschmidt bereits im vergangenen Sommer überreicht.

900 Euro in dieser Woche. Damit würdigen und unterstützen die Hoeschianer die großartige ehrenamtliche Arbeit jener 24 Frauen und Männer, die in Katastrophenfällen zusammen mit den Einsatzkräften ausrücken, um Trost zu spenden oder seelische Wunden zu versorgen. Sieben Tage in der Woche oder 365 Tage im Jahr sind sie einsatzbereit.

Für einen Teddy für die Kinder

„Dieser Geldbetrag soll in unsere Arbeit einfließen. Denn es gibt immer Bedarf“, berichten die Damen. Sei es, um die Notfallbox aufzurüsten, Teddybären für Kinder zu kaufen oder einen Zuschuss fürs Tanken zu gewähren.