Heizungskeller des Shoppingszentrums als Zufluchtsstätte

Die Mummpitz-Akteure freuen sich auf die Premiere am Samstag.
Die Mummpitz-Akteure freuen sich auf die Premiere am Samstag.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Jedes Wochenende dasselbe Bild: Helmut, Erol und Lars sind gepeinigt vom Einkaufswahn ihrer Frauen, die ihrer Leidenschaft an jedem Samstag freien Lauf lassen. Da erscheint der Heizungskeller des Shoppingzentrums als geniale Zufluchtsstätte. Ein perfekter „Männerhort“.

Die Mimen der Theatergruppe Mummpitz haben sich dem Stück von Kristof Magnusson voller Hingabe zugewendet, weil es ihnen beim Lesen auf anhieb gefiel.

Die Besonderheit liegt für das Ensemble nun darin, dass ausschließlich männliche Rollen zu besetzen sind.

Arnd Naber, Ralf Schlüter und Heiko Wetzel spielen die drei Männer, die sich im abgelegenen Heizungskeller ihre Zuflucht finden und Roman Wissenbach mimt einen Feuerwehrmann, der das Trio entdeckt und aus Sicherheitsgründen aus ihrem Männerhort vertreiben will. Als er jedoch feststellt, dass auch er ein Shopping-Opfer ist, schließt er sich der Männerrunde an.

„Es ist nicht das erste Mal, dass wir nicht in vollständiger Besetzung spielen. Die Frauen unterstützen uns bei der Organisation und hinter der Bühne“, erklärte Ralf Schlüter schmunzelnd. „Zudem haben sie den Vorteil, dass sie dieses Mal keinen Text lernen müssen. Sie können das Stück in aller Ruhe aus den Publikumsreihen verfolgen.“

Vier Männer allein in einem Keller. Da ist der Spaß vorprogrammiert. Was anfangs als entspannte Bierrunde seinen Lauf nimmt, erfährt im Verlauf jedoch zahlreiche Wendungen. Tiefgründige Gespräche über Beziehungsstress, Liebe und Frauen sorgen für reichlich Abwechslung.

„Es ist eine Komödie mit kabarettistischen Zügen. Bei der Umsetzung haben wir uns an das Original aus dem Jahr 2003 und nicht am Film aus dem vergangenen Jahr orientiert“, berichtet das Ensemble und verweist darauf, dass viele Bilder, die im Film skizziert werden, nicht auf der Bühne zu sehen sein werden.

Eintrittskarten kosten zehn Euro

Die Premiere startet am kommenden Samstag, 21. Februar, um 20 Uhr im Werkhof-Kulturzentrum. Karten zum Preis von zehn Euro (ermäßigt: sechs Euro) können im Kulturbüro des Werkhofes, Herrenstraße, unter 0157 73 37 70 74 (ab Donnerstag wieder unter 02334 / 92 91 90) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.