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Haßleyer CDU sieht Autohof sehr kritisch

23.04.2007 | 14:31 Uhr

Haßley. Die CDU Eppenhausen/Haßley sieht das Ansinnen eines privaten Investors, auf dem Gelände der Haßleyer Insel einen Autohof anzusiedeln, sehr kritisch.

Das hochwertige Naherholungsgebiet wird dadurch nach unserer Ansicht stark in Mitleidenschaft gezogen. Es muss geprüft werden, ob es nicht zu starke Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Besucher bei der Realisierung eines derart umfangreichen Projektes geben wird.

Demgegenüber präferiert die CDU Eppenhausen/Haßley die Ansiedlung von kleineren und mittleren Gewerbebetrieben auf der Haßleyer Insel und plädiert für eine Änderung des Flächennutzungsplanes, um in Haßley eine ergänzende Wohnbebauung zu ermöglichen.

Ein rund um die Uhr betriebener Autohof stellt für die CDU eine starke verkehrliche Belastung für Mensch und Natur dar. Den vorgesehenen Kreisel am Ortseingang Haßley lehnt die Ortsunion ab: "Diese Form der Anbindung wird es unserer Meinung nach nicht schaffen, die zunehmenden Verkehrsströme sinnvoll zu kanalisieren und ist mit uns nicht zu machen." Weiterhin befürchtet die CDU eine deutliche Zunahme des Schwerlastverkehrs in beiden Richtungen der Haßleyer- bzw. Feithstraße und hält daher nur die verkehrliche Anbindung eines Autohofes über die Hünenpforte im Bereich der Autobahnabfahrt aus Richtung Lüdenscheid für denkbar.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: "Das Entstehen qualifizierter Arbeitsplätze auf der Haßleyer Insel scheint eher fraglich. Es muss von Seiten der Stadt und der betreffenden politischen Gremien genau geprüft werden, ob eine signifikante Anzahl von neu geschaffenen und dauerhaften Arbeitsplätzen realistisch ist. Des Weiteren sehen wir es als unwahrscheinlich an, ein Hotel kostendeckend neben einem Autohof zu betreiben, da die große Mehrheit der Lkw-Fahrer aller Voraussicht nach im eigenen Fahrzeug übernachten wird."

Die CDU Eppenhausen/Haßley distanziert sich ausdrücklich von dem Vorhaben von Teilen der "Bürgerinitiative Haßleyer Insel", Kinder für politische Zwecke zu missbrauchen, indem man sie ein Lied vor den nächsten Rats- und Bezirksvertretungssitzungen aufführen lassen möchte. "Nicht zuletzt auf Grund der geschichtlichen Erfahrungen unseres Landes sollte man dringend davon Abstand nehmen, unseren Nachwuchs zur Durchsetzung eigener politischer Vorstellungen zu instrumentalisieren."

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