Haspe präpariert sich für fünf tolle Kirmestage

Die Hasper Kirmesfamilie freut sich auf viele Besucher rund um den Kreisel.
Die Hasper Kirmesfamilie freut sich auf viele Besucher rund um den Kreisel.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Der Hagener Stadtteil Haspe präpariert sich für fünf tolle Tage: Am Freitag startet um 14 Uhr das Kirmesgeschehen rund um den Kreisel. Der Kirmeszug beginnt am Samstag um 14.30 Uhr.

Hagen-Haspe.. Wann beginnt eigentlich in Haspe der Kirmeszug? Auf den Plakaten wird allerorten 14 Uhr kolportiert, die Wagenbauer, Fußgruppen und Spielmannszüge sind hingegen für 14.30 Uhr präpariert. „Alles Quatsch“, korrigiert Dietmar Thieser kraft seines Amtes als Präsident des Hasper Heimat- und Brauchtum-Vereins (HHBV): „Der Kirmeszug beginnt, wenn der Artillerieverein auf dem Heiligen Berg seinen Böller zündet.

Das Hasper Kirmesvölkchen ist jedenfalls für die fünf tollen Tagen präpariert. Wo sonst der Verkehr sich durch den Kreisel schlängelt, haben gestern die Schausteller die Regie übernommen, um die traditionelle Budenstadt mit ihren Fahrgeschäften sowie den Spiel- und Schlemmerangeboten aufzubauen. „Mit einer Happy Hour, bei der auf allen Karussells für einen Euro gefahren werden kann, geht es am Freitag um 14 Uhr los“, verspricht Andreas Alexius als Vorsitzender der Schausteller einen pralles Programm.

Budenstadt wird aufgebaut

Zu den Hauptattraktionen zählen diesmal eine Big-Spin-Krake, die X-Factor-Schaukel, der klassische Autoscooter sowie das Kettenkarussell, ein Spiegel-Irrgarten und ein Break-Dance. Außerdem erwartet die Besucher ein Musik-Express, der diesmal in der Enge der Swolinzkystraße ein Plätzchen findet. „Das ist echte Millimeterarbeit“, betont Alexius.

Auf einen ganz besonderen Kirmestag dürfen sich die Jüngsten am Montag, 22. Juni, freuen. Dann bekommen die Mädchen und Jungen aus neun Hasper Kindergärten nicht bloß die Chance, ab 14.30 Uhr auf der Bühne des Musikcorps Blau-Weiß Hasper am Fuß des Heiligen Bergs selbst einmal mit einem Programm auf der Bühne stehen, sondern sie werden mit den Symbolfiguren auch einen Spezial-Rundgang erleben dürfen. Das Dienstagsfinale wird dann wieder als Familientag gestaltet. Das bedeutet halbierte Preise auf allen Fahrgeschäften, und auch in den Budengassen locken reichlich Sonderangebote.

Start an der Frankstraße

Als absolute Neuerung lockt in diesem Jahr ein Entenrennen – seit der Iämpeströter-Amtszeit im vergangenen Jahr von Thomas Eckhoff ein ganz besonderes Symbol des Brauchtums. Am Sonntag um 14 Uhr sollen die knallbunten Quietschtierchen an der Ennepe-Brücke an der Frankstraße ins Wasser stürzen und etwa 20 Minuten später das Ziel an der Brücke Tillmanns­straße erreichen.

Feuerwehrleute im Bett des Flusses werden dafür sorgen, dass die Schwimmtierchen nirgendwo hängen bleiben. Auf die Gewinner des Rennens warten attraktive Sachpreise, der Sieger darf sich auf einen Rundflug freuen.