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Nach Wahlniederlage

Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück

04.09.2009 | 17:30 Uhr
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück

Hagen. Hans-Otto Marscheider, Noch-Fraktionschef der Wählergemeinschaft „Bürger für Hagen/Bürger für Hohenlimburg” (BfH), ist am Donnerstag von seinem Amt als Vereinsvorsitzender zurückgetreten. Das Amt hatte er erst im März dieses Jahres übernommen.

Damit ziehe Marscheider die Konsequenz aus der Niederlage bei der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag, hieß es gestern in einer offiziellen Mitteilung der Wählergemeinschaft. Der 62-Jährige wolle mit diesem Schritt den Weg für einen Neuanfang ebnen. In einer Mitgliederversammlung werde ein neuer Vorsitzender gewählt. Bis dahin führe der 2. Vorsitzende Ewald Stroschein die BfH-Geschäfte weiter. Seinen Sitz im neuen Hagener Rat, den er über seinen prominenten Listenplatz ergatterte, wird er nach jetzigem Stand auch in der nächsten Legislaturperiode einnehmen. 

Enttäuschendes Ergebnis

Bei der Kommunalwahl konnte sich BfH nur aufgrund massiver Stimmengewinne in Hohenlimburg mit zwei Sitzen in den künftigen Rat retten. Marscheider persönlich erzielte als Oberbürgermeister-Kandidat mit gerade mal 3,0 Prozent ein noch enttäuschenderes Ergebnis.

Hintergrund des Debakels dürften kurz vor der Wahl bekannt gewordene Betrugsvorwürfe gegen den BfH-Chef sein, der für sein politisches Tun bei der Stadt im Volumen von 25 000 Euro zu Unrecht Verdienstausfall-Entschädigungen abgerechnet haben soll. Die Hagener Staatsanwaltschaft hat inzwischen ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Martin Weiske

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Kommentare
08.08.2010
03:12
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von Martin | #45

Ihr seid Alles armseelige Menschen die über ihren Altäglichen Bürojob nie hinaus gekommen sind, brabbelt nicht, macht es selbst!Ach ihr könnt und wollt nicht?Das ist die Antwort auf die Frage warum viele Menschen einfach sterben.!

08.09.2009
13:50
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von anhalter81 | #44

http://www.youtube.com/watch?v=LVlDiNmsL3E

07.09.2009
22:23
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von max.I | #43

KOMMENTAR zu 28 Blödmanns Gehilfe. Wenn man von anderen RÜCKGRAT erwartet sollte man zumindest wissen wie es geschrieben wird.

07.09.2009
21:26
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #42

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

07.09.2009
19:51
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von rengeiz | #41

HOM sollte entgültig abtreten, inzwischen ist der Herr abgehalftert.

Und Dennis Hollenbeck Sie sollten doch bitte Ihren letzten Kommentar vor der 08. 1 nochmal hier reinsetzen, Sinngemäß : Geh doch in den Knast, wo Du fast schon mal warst.....,ja ich war kurz vor dem Gewahrsam!

Soviel dazu!

Also, um es zusammen zufassen:

BfH hat de Fraktionsstatus verloren!

Herr Mehlmann braucht spätestens ab dem 01. November 2009 eine neue Stelle.


Wo ist das Problem?

Suchen, finden und arbeiten.

Mathias Ziegner

Gruss vom Main an die Volme

06.09.2009
22:39
Blockierter Kommentar.
von Moderation | #40

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

06.09.2009
01:17
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von k13 | #39

Wenn man jemanden aus einer anderen Stadt erklären möchte, welcher Geist in der Hagener Stadtpolitik herscht, ist dieses Forum ein mehr als gelungenes Beispiel.
Das grundsätzliche problem scheint zu sein, dass man durch mangelnden Intellekts durchaus mehr frei Zeit zur Verfügung hat, um sichfür seine Mitbürger zu engagieren.
Oder man hat mehr Intellekt und nutzt diese zur Vemehrung persönslicher Vorteile auf monetärer Basis oder der medialen Präsenz.
Gehaltvoll, engagiert und mit Niveau scheint ein Fremdwort auf der politischen Bühne dieser meiner Heimatstadt zu sein.

06.09.2009
00:14
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von Blödmanns Gehilfe | #38

Erschreckend diese Überheblichkeit! Die Komentare einiger Mitmenschen (insbesondere der gute Boris sollte noch mal einen Ethik-Grundkurs an der VHS belegen) sprechen für sich.
Immer zum Wohle der Gemeinschaft, aber mir bitte noch eine Extrawurst. Da wünsch ich mir doch manchmal die Steinzeit und das Mittelalter zurück. Einmal mit der Keule in die Futterluke, geteert und gefedert durchs Dorf getrieben. Sehr abschreckendes Beispiel!
Gestandene Männer haben Rückrad bewiesen! Nicht an politischem Aufstiegsversprechen oder dergleichen geklebt! Hut ab! Die jetzt am meisten schreien und vor politischen Totengräbern warnen, liegen wahrscheinlich sebst auf der Intensivstation und bekommen den letzten Beistand.
Dieser ehrenwerte HOM sollte ebenfalls Rückrad beweisen, und von seinem Mandat zurücktreten.

Hagen mir graut vor deinen Volksvertretern!

05.09.2009
22:29
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von wolfgang lenz | #37

Der Laden heisst eh bald nur noch Bürger für Hohenlimburg. Über 12 % in Hohenlimburg - kann das noch klarer sein?
Bürger für Hagen war Gestern.

05.09.2009
18:01
Hans-Otto Marscheider tritt als Vorsitzender der BFH zurück
von scaffolder | #36

Diese Entwicklung war schon lange vorherzusehen. Ich verweise auf meinen Betrag vom 19.10.2008 der sich mit den Ursachen der Auseinandersetzung zwischen der BfH-Führung und den sogenannten Nordlichtern beschäftigt:

Wie man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hört war die mehrstündige Versammlung durch massive Unstimmigkeiten innerhalb der Freien Wählergemeinschaft „Bürger für Hagen“ entstanden die auch nicht in der eiligst noch vorher anberaumten Sondersitzung des Vorstandes beigelegt werden konnten.

Es blieb dabei nicht nur unklar ob es sich nun überhaupt um eine Vorstandssitzung gehandelt hat da weder eine fristgerechte Einladung noch eine Tagesordnung hierzu vorlag sondern auch ob die genannten neuen Mitglieder überhaupt satzungsgemäß aufgenommen und damit stimmberechtigt seien.

Und auch in der Mitgliederversammlung waren doch wohl eine ganze Reihe von bisherigen Mitgliedern nicht damit einverstanden dass Ihnen einerseits so spontan einige neue Mitglieder vorgestellt wurden die weder der komplette Vorstand kannte geschweige denn dass eine formelle schriftliche Aufnahme vorgelegen hätte und andererseits dass mit der Aufnahme der Hohenlimburger Wählergemeinschaft auch noch gleich der Name dementsprechend geändert werden sollte.

Das Fass zum Überlaufen brachte jedoch dann die wiederum noch nicht einmal allen Vorstandmitgliedern vorliegende Vorschlagsliste zur Ratsbesetzung die an den Stellen zwei und drei jeweils einen Hohenlimburger Bürger für ein Ratsmandat vorschlägt.

Vertreter für die Stadtteile Haspe, Eilpe, Dahl etc. oder gar der gesamte Bereich Hagen Nord mussten sich mit den eher chancenlosen hinteren Plätzen abfinden.

Da ist es auch nicht beruhigend wenn man in Hohenlimburg meint dass man sich auf Augenhöhe begegnet denn einige bisherige Weggefährten der Bürger für Hagen fühlen sich durch das o.g. Vorgehen in den Allerwertesten getreten. Es ist ja toll für die Hohenlimburger wenn sich die große Mehrheit auch gut 30 Jahre nach der Eingemeindung ihre eigene Identität bewahrt hat und der Zuordnung nach Hagen ablehnend gegenübersteht. Aber dass diese Einstellung von den Bürgern für Hagen mit der Umbenennung in „Bürger für Hagen / Bürger für Hohenlimburg„ und zwei von drei ziemlich sicheren Ratsmandaten auch noch massiv unterstützt wird ist für viele Mitglied absolut unverständlich.

Und wenn man davon spricht mit den neu zugewonnenen Hohenlimburgern eine vertrauensvolle Basis für gemeinsame Kommunalpolitik zu pflegen könnte man mal kritisch hinterfragen ob dafür die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Vereins Bürger für Hagen, seinem Vorstand und der Fraktion mit Perspektive auf die anstehende Kommunalwahl geopfert hat. Aber wenn intern das Vertrauen untereinander schon nicht da ist oder zumindest stark erschüttert wurde wie kann der/die Bürger/in auf diese Wählergemeinschaft vertrauen.

Es bleibt m.E. daher abzuwarten ob der realisierte Zugewinn der Bürger für Hagen durch die Aufnahme der Hohenlimburger Wählergemeinschaft auf der einen Seite nicht einen unerwünschten Abgang auf der anderen Seite zur Folge haben wird. Denn merke: Nicht immer ist 1 + 1 = 2 manchmal ist 1 + 1 sogar weniger als 1. Hoffentlich haben sich die Bürger für Hagen da nicht mal verrechnet.

Oder wäre es nicht sogar besser wenn sie sich verrechnet hätten ?

Und..... wie zu erwarten haben diese sich gehörig verrechnet.

Es geht dabei nicht nur um einzelnen Personen wie Michael Silkenbeumer, Frank Decker oder Hubertus Erlmann. Denn dabei übersähe man dass alle Mitglieder aus dem Hagener Norden, darunter einige Gründungsmitglieder, keinerlei Vertrauen mehr in die Vereinsführung und die Ratsarbeit der BfH gesetzt haben und den Verein durch eigene Kündigung verlassen haben.

Neben den bereits oben genannten ehemaligen Mitgliedern haben auch die Nordlichter Stefan Finck, Helmut Schmidt, Klaus Rubis und Klaus-Günter Lemke sich im Sinne der Ursprungsidee in dieser Vereinigung engagiert und dass mit sehr viel persönlichem Engagement. Dieses Engagement ist zuletzt innerhalb der BfH mit Füßen getreten worden indem Vorstands-und Ratsmitglieder demokratisches Verhalten etwas eigenwillig interpretiert haben.

Ich habe HOM auch vor den bekannt gewordenen Vorwürfen nicht als geeigneten OB-Kandidaten angesehen. Da war ich mir sogar einig mit HOM selbst. In persönlichen Aussprachen unter vier Augen sind eben auch Politiker manchmal richtig ehrliche Menschen. Und derer persönliche Aussprachen habe ich vor meinem Austritt aus der BfH mit reichlich Mitgliedern geführt.

Somit kann ich für mich auch in Anspruch nehmen Vorwürfe nicht nur an dieser Stelle geäußert sondern diese auch direkt den betreffenden Mitgliedern gegenüber ausgesprochen zu haben.

Leider ohne Erfolg denn es ist auch mir nicht gelungen die Eskalation zu vermeiden und bei den Herren HOM und R.Mehlmann ein Umdenken zu bewirken. Die Rechnung haben vor allem diese beiden BfH´ler zu tragen. Ob es da reicht wenn HOM seinen Vorsitz in der BfH aufgibt wage ich wiederum zu bezweifeln.

Da müssen noch weitere BfH`ler ihren Rücktrit oder sogar Austritt erklären bevor dort wieder Glaubwürdigkeit Einzug halten kann.

Und an anderer Stelle habe ich auch schon gesagt: Bürger für Hagen waren wir gestern aber wir Nordlichetr waren trotzdem oder gerade deshalb während und vor dem Wahlkampf in Hagen aktiv.

Ich hoffe dass wir uns von unseren Kritikern nicht entmutigen lassen sondern aus diesen Erfahrungen mit der BfH unsere Lehren ziehen, das Scheitern der BfH bei der Kommunalwahl als Bestätigung mitnehmen, den Rücktritt von HOM aber nicht überschätzen und im Sinne der Bürger und Bürgerinnen von Hagen uns weiterhin politisch engagieren.

Weiter so denn wir sind durch diese harte Auseinandersetzung mit und innerhalb der BfH gestärkt und mit Sicherheit gut gerüstet,

sagt

der scaffolder

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