Hagenerin muss Feuerwehrsirene auf ihrem Hausdach dulden

Die Feuerwehrsirene auf dem Dach bleibt: Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat den Antrag einer Hagenerin abgewiesen.
Die Feuerwehrsirene auf dem Dach bleibt: Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat den Antrag einer Hagenerin abgewiesen.
Was wir bereits wissen
Eine Frau in Hagen muss eine Feuerwehrsirene auf dem Dach ihres neu erworbenen Hauses dulden. Das entschied jetzt das Verwaltungsgericht in Arnsberg. Die Frau hatte geklagt, weil sie durch den Sirenenlärm einen wirtschaftlichen Schaden befürchtet.

Hagen.. Eine Frau in Hagen muss eine Feuerwehrsirene auf dem Dach ihres neu erworbenen Hauses dulden. Das entschied jetzt das Verwaltungsgericht in Arnsberg. Die Frau hatte geklagt, weil sie durch den Sirenenlärm einen wirtschaftlichen Schaden befürchtet.

Die Sirene auf dem Grundstück einer ehemaligen Grundschule sei für die flächendeckende Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr und für die Warnung der Bevölkerung notwendig, zitierte das Verwaltungsgericht Arnsberg am Montag aus einem Urteil. Es stehe kein öffentliches Gebäude zur Verfügung, auf dem eine Anlage mit gleicher Wirkung und vertretbarem Aufwand installiert werden könne.

Die Frau hatte im Jahr 2010 von der Stadt die ehemalige Grundschule Hagen-Dahl erworben und in dem Gebäude Seminar-, Behandlungs- und Büroräume eingerichtet. Weil die Sirene auf dem Dach nach ihrer Ansicht den wirtschaftlichen Erfolg des Konzepts gefährdet, stellte die Hausbesitzerin 2011 einen Antrag auf Entfernung der Anlage. (dapd)