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Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot

01.11.2012 | 06:00 Uhr
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16 Hagener Kneipen haben sich zusammengetan. Sie wollen gegen das Rauchverbot angehen.Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.  Jetzt machen Hagens Wirte richtig Dampf. Nachdem Anfang Oktober bereits Mira Stöcker, Inhaberin der Gaststätte Honselstube und der Betreiber der „Spinne“, Otto Jung, ihre Sorgen über ein striktes Rauchverbot ab dem 1. Januar 2013 geäußert haben, machen nun 16 Kneipen in der Hagener City gegen das Gesetz mobil.

Jetzt machen Hagens Wirte richtig Dampf. Nachdem Anfang Oktober bereits Mira Stöcker, Inhaberin der Gaststätte Honselstube und der Betreiber der „Spinne“, Otto Jung, ihre Sorgen über ein striktes Rauchverbot ab dem 1. Januar 2013 geäußert haben, machen nun 16 Kneipen in der Hagener City gegen das Gesetz mobil.

Ein großes Plakat wird City-Bummlern und Kneipen-Gängern in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten öfter begegnen. Darauf zu sehen: der Hagener Kneipenfriedhof. Im Vordergrund steht jeweils ein Grabstein für jede der teilnehmenden Kneipen. Im Hintergrund schleichen ihre Betreiber zum Jobcenter . Sind die Tage für die City-Kneipen wirklich gezählt?

„Das kann der Anfang vom Ende sein“, glaubt Mick Lausch. Er ist ,das’ Gesicht hinter dem Tresen der Kneipe „Jekyll & Hyde“ an der Hochstraße. Vor zwei Wochen entstand an jenem Tresen die Idee, sich mit anderen Innenstadt-Kneipen zusammenzutun.

Die Idee zum Plakat „ Kneipenfriedhof“ entstand in der Kneipe „Jekyyl and Hyde“ an der Hochstraße.Foto: Kleinrensing

Stammgast Björn Elksnat zeichnete kurzerhand ein Plakat. Neben der bereits erwähnten Zeichnung proklamieren die Wirte darauf unter anderem: „Lieber Rauchschwaden in der Kneipe, als Dampfplauderer im Parlament.“

"Die Debatte ist riesiger Schwachsinn"

Mick Lausch: „Mir braucht auch keiner zu erzählen, dass sich die Kunden nach drei, vier Monaten schon wieder beruhigen würden. Wenn eine Kneipe in Hagen vier Monate die Pacht nicht zahlen kann, kann sie dicht machen.“ In Bayern, wo das strikte Rauchverbot bereits gelte, hätten zehn Prozent der Gaststätten geschlossen. „Man stelle sich mal vor, jede zehnte Kneipe in Hagen würde schließen.

Die ganze Debatte ist riesiger Schwachsinn“, sagt Lausch, der auf eine 3500 Euro teure Investition seines Kollegen Jörg Ernesti (Banderas/Louisana) hinweist: „Er hat eine Zwischendecke einbauen lassen, um den Nichtraucher - vom Raucherbereich zu trennen. Das sind Verluste.“

Video
Am geplanten Rauchverbot in Kneipen scheiden sich die Geister - wie unsere Umfrage zeigt.

„Die Prognose ist insgesamt sehr düster“, sagt Lars Martin, Geschäftsführer des Deutschen Hotel - und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Bereich Südwestfalen. Auch in Hagen gebe es bereits Kneipen, die noch vor Jahresende dicht machen.

Diese Kneipen haben sich zusammengetan: Marktklause, Honselstube, Jekyll & Hyde, Journal, Kulisse, Banderas, Louisana, Crocodile, Rose, Berliner Platz, La Grange, Bürgerstuben, Anna 1911, Im Fässchen, Grammophon und die Enge Weste.

Mike Fiebig

Kommentare
13.11.2012
00:05
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #80

Schade, ich hatte den Einduck, dass man mit Ihnen einen sachlichen Dialog führen kann. Einfach alles negieren und nur die eigenen Aussagen gelten lassen, macht wenig Sinn, zumal Sie deutlich auch Unterstellungen vornehmen. Unter einem totalen Rauchverbot verstehe ich Rauchverbote innerhalb aller geschlossenen Räume. Dass viele Ihrer Mitstreiter bereits auch am Rauchverbot im Freien arbeiten, müsste Ihnen bekannt sein. Sie werden selbst erleben, welche Konsequenzen das in vielen Bereichen hat. Natürlich nicht Ihr Problem. Da Sie nicht selbst lesen wollen, zeigen Sie mir eine Studie, die Schädigung und Tod durch Passivrauchen belegt. Sie werden nicht fündig werden. Wenn jemand nun absolut keine Lösung möchte, die für alle sinnvoll ist,
macht es wenig Sinn, sich hier weiter auszutauschen. So bekommen Ihr Rauchverbot und dürften dann vorerst auch zufrieden sein. Damti verabschiede ich mich hier.

1 Antwort
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von misterjones | #80-1

Da auch Sie mir immer noch keinen Beweis für die Unschädlichkeit von Passivrauch liefern konnten, bleiben wir also weiterhin bei "Sucht vs. Empfinden", und die Diskussion ist beendet. Danke trotzdem (ohne jegliche Häme!), und alles Gute, wünscht

J.

12.11.2012
22:34
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #79

Mit einem totalen Rauchverbot werden neue Probleme geschaffen. In Bayern und im Saarland hat sich eine "schwarze Gastronomie" entwickelt. Die bayrische Polizei hat NRW öffentlich gewarnt, dass es zu Mehreinsätzen von 30% auf den Partymeilen gekommen ist. Es geht nicht nur um Ruhestörung, sondern um das Aufeinandertreffen der verschiedenen Guppen vor den Lokalen und Auseinandersetzungen unter Alkoholeinfluss. Der Polizeipräsident stellt bereits frühere Sperrzeiten zur Diskussion. Aus den Statistiken wurden sämtliche Lokale unter 150 000 € Jahresumsatz herausgenommen (also genau die Kleinen, die es trifft) um zu beweisen, dass es keine Umsatzeinbußen gibt. So kann man ein Thema nicht sachlich diskutieren. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine moderate Lösung für alle Beteiligten weniger Probleme schafft. Wenn die Raucher keine Rückzugsmöglichkeit mehr haben könnte es zu zivilem Ungehorsam kommen.

1 Antwort
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von misterjones | #79-1

Wo auf diesem Planeten gibt es ein "totales Rauchverbot"? Mir scheint, Sie diskutieren am Thema vorbei.

12.11.2012
22:12
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #78

Aber eine Sache, im ZDF hat ein Pathologe öffentlich erklärt, dass es die "schwarze Rauchlunge" nicht gibt. Ich wollte es selbst nicht glauben und habe einen Nachbarn (Pathologe mit eigenem Institut) befragt, der mir das genauso bestätigte. Da kommt man schwer ins Staunen und Gürbeln. Ihre persönlichen Empfindungen sind unbetritten .Allerdings haben andere Menschen auch ganz andere Empfindungen. Es gibt auch genügend Nichtraucher, die sich freiwillig in Raucherbereichen aufhalten und keine Beinträchtgung verspüren. Das ist relativ. Es können jedoch keine Gesetze aufgrund von Empfindungen erlassen werden. Dass das Thema so hoch kocht liegt wohl daran, dass es sehr viele Menschen auf unterchiedlichsten Ebenen trifft. Sieht man über den Tellerand hinaus, wird das deutlich.

1 Antwort
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von misterjones | #78-1

"Es gibt auch genügend Nichtraucher, die sich freiwillig in Raucherbereichen aufhalten und keine Beinträchtgung verspüren."

Das käme auf eine (ungetrickste) Umfrage an! Ich beziehe mich auf mein Körperempfinden und nicht auf irgend welche (von Tabaklobby oder WHO beeinflusste) Studien. Und dass mein Vertrauen zu meinem ( selbst rauchenden) Hausarzt größer ist als zu Ihrem Pathologen, ist ja nun auch völlig normal, oder?


12.11.2012
21:56
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #77

Lach, keine Geheimnisse. Vieles ist im Netz dokumentiert. Auch Studien. Selbst für Laien erkennbar, wie zusammenhanglos Auszüge benutzt um Rauchverbote durchzusetzen und wichtige Passagen weggelassen wurden. Im Grunde Kaffeesatzleserei. Könnten Sie alles selbst nachlesen, falls Sie sich wertfrei einfach informieren möchten. Ich kann Ihnen nicht 100te von Links schicken. Mit Pathologen müssten Sie selbst sprechen. Wie die Dinge generell laufen können Sie auch in dem Buch "So nicht, Europa" nachlesen. Bzgl. der höheren Lebenserwartung lesen Sie meine Ausführung bitte noch einmal. Hier haben Sie falsch interpretiert.

2 Antworten
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von misterjones | #77-1

"Ich kann Ihnen nicht 100te von Links schicken."

Geben Sie mir einen, der beweist, dass Passivrauch unschädlich ist. Und was Herrn Bittner *lol* angeht: Irgendwie unterhaltsam, aber nicht relevanter als ein "Bild am Sonntag"-Artikel. Wenn das Ihre Argumentationsbasis ist, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

Ergänzung:
von misterjones | #77-2

Wenn Sie anprangern wollen, was in der EU generell falsch läuft, dann protestieren Sie vor der nächsten Bank, statt immer nur auf Ihre eigene Sucht zu pochen.

12.11.2012
14:29
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #76

..Die Ursprünge der WHO und deren seit 30 Jahren vorbereiteter Mainstream sind nachlesbar. Wie so etwas funktioniert, konnte man gerade bei Arte bzgl. der Prohibition in den USA sehen. Auch die Panikmache bzgl. der Schweinegrippe ist bezeichnend. Die Pharmaindustrie hat Impfstoffe ohne Ende verkauft. Da die Bürger sich dennoch nicht im gewünschten Ausmaß impfen ließen, wurde von dieser viel Geld verdient und unsere Steuergelder vernichtet. Duch die jährliche normale Grippe sterben jedes Jahr mehr Menschen, als je mit der Schweinegrippe infiziert wurden. Sie sehen, so einfach geht das. Der Mensch ist nun einmal relativ einfach manipulierbar. Es kann sich auch nicht jeder in jedes Thema tief einarbeiten. Daher werden wir immer mehr zu Marionetten. Sie werden für jedes Verbot, wenn entsprechend vorbereitet, Gruppen finden, die das unterstützen. Selbst die Politiker arbeiten sich nicht ein, sondern folgen den Parteivorgaben, Fraktionszwang, Listenplätze etc.. Keine gute Entwicklung.

1 Antwort
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #76-1

Das alles ist mir bekannt; ich halte mich durchaus für einen kritischen Geist, und mein Wahlspruch lautet "Selber denken macht schlau". Genau deshalb versuche ich auch, mich möglichst oft auf mein eigenes Empfinden zu verlassen. Und das sagt mir ziemlich deutlich, dass der längere Aufenthalt in einem verrauchten Raum mir nicht gut tut. Dazu brauche ich, wie schon erwähnt, keine Studien und auch keine WHO.

Leider regt sich hierzulande bei den wirklichen wichtigen Themen, z.B. in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, nicht so viel Widerstandsgeist wie beim Thema Rauchen. Diese Tatsache besorgt mich viel mehr als die Vorstellung einer rauchfreien Kneipe.

12.11.2012
12:45
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #75

Mir ist es egal, ob jemand raucht oder nicht. Ich habe da keine missionarischen Ambitionen. Die Gesetzeslage gibt es nicht her, Tabakwaren zu verbieten. Daher der Weg über die Rauchverbote. Dieses Medium ist nicht geeignet, Ihnen Unterlagen zukommen zu lassen. Aber denken Sie einfach darüber nach, dass seit Gründung der BRD überall geraucht wurde und der Anteil Raucher weitaus höher lag. Dennoch ist die Lebenserwartung kontinuierlich gestiegen. Ein Produkt, das für Dritte laut Proganda zu schweren gesundheitlichen Schäden bzw. zu deren Tod führen kann, kann und müsste problemlos vom Markt genommen werden. Menschen mittleren Alters müssten alle krank sein, wenn der Besuch einer Gaststätte solchen Schaden verursachen würde. Allein über Logik ist erkennbar, dass der Besuch einer Gaststätte nicht zu Krankheit und Tod führt. Deshalb wird auch über den Arbeitsschutz gegangen, aber weder Grenzwerte noch Abzugsanlagen zugelassen. Der Raucher soll verschwinden, nur darum geht es....

1 Antwort
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #75-1

Wenn Ihre Unterlagen so geheim und sensibel sind, dass Sie sie nicht veröffentlichen können, kann ich sie auch nicht bewerten. Bis dahin halte ich es mit Joschka Fischer: "Excuse me, I am not convinced." Eine vage Korrelation des (sinkenden) Tabakkonsums mit der gestiegenen Lebenserwartung wollen Sie mir doch wohl nicht wirklich als Beweis verkaufen, oder?

Was Ihre Einschätzung angeht "Der Raucher soll verschwinden, nur darum geht es....", fällt mir spontan eine alte Single von Black Sabbath ein. Nichts für ungut.

11.11.2012
20:20
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #74

Ich begrüße es, dass Sie insoweit ausgewiesene Lokale zulassen könnten. Genau darum geht. Auch ein rauchender Mensch sollte Rückzugsmöglichkeiten haben. Damit wäre allen gedient, jeder nach seiner Fasson. Eine ehrliche Aussage des Staates, wir möchten, dass Nichtraucher nicht mehr durch Qualm belästigt werden und sorgen für eine entsprechende Trennung hätte zu mehr Einsicht geführt. Aber es geht darum, die Raucher vom Rauchen abzuhalten. Eine Tabakrauch freie Welt ist das Ziel, das mit Hilfe des Aufhetzens von Nichtrauchern erreicht werden soll. Ich möchte vom Staat nicht derart belogen werden, egal um was es geht. Ich habe mich über einen langen Zeitraum schlau gemacht und zusätzlich mit Ärzten und Patholgen gesprochen. Die Studien sind nicht haltbar und es wurde gewaltig getrickst. Richtig ist, dass Europa rauchfrei wird. Richtig ist aber auch, dass die Bürger in Zukunft weiter eingeschränkt werden, da auf die gleiche Weise verboten werden kann, was gerade genehm ist. Das stört.

1 Antwort
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #74-1

Soweit ich weiß, geht es bei dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht um ein generelles Verbot von Tabakrauch oder gar eine "tabakrauchfreie Welt", sondern lediglich um den Schutz der Nichtraucher in der Gastronomie. Den könnte man, wie gesagt, besser erreichen, aber so geht es eben auch.

Im übrigen beweisen "getrickste" Studien eben gar nichts - auch nicht das Gegenteil der jeweiligen These. Bringen Sie mir eine ungetrickste Studie, die beweist, dass Passivrauch unschädlich ist; dann sprechen wir weiter.

Mein persönlicher Tipp aus eigener Erfahrung: Der beste Weg, sich von Fremdbestimmung, Manipulation und persönlichen Einschränkungen zu befreien, ist mit dem Rauchen aufzuhören.

11.11.2012
20:03
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #73

Da ich nicht weiß wo Sie wohnen, kann ich nicht beurteilen wie bei Ihnen die Sittuation ist. In meinem Umfeld sind sämtliche Eisdielen, Cafés, Restaurants, Bistros etc. rauchfrei. Übrig sind noch kleine Kneipen unter 75 qm, das ein oder andere größere Lokal stellt einen Nebenraum zur Verfügung. Dass Ihre Asthma kranke Tochter Probleme bekommt, wenn sie in ein verrauchtes Lokal geht, kann ich nachvollziehen. Die Passivrauchschädigung soll allerdings jeden gesunden Bürger treffen und das ist nicht der Fall. Ich versuche es zu erklären. Ich selbst habe eine starke Pferdeallergie, die bis zum Tod führen würde, da meine Schleimhäute derart anschwellen, dass ich überall dort, wo Pferde sind ersticken würde. Ich kann trotzdem nicht erwarten, dass alle Pferde abgeschafft werden um geschützt zu sein. Viele Veranstaltungen muss ich meiden. Mein persönliches Schicksal. Es muss nun nicht jeder Zirkus abgeschafft werden, da ich ihn nicht besuchen kann. Für Ihre Tochter wurde seit 2008 viel getan.

11.11.2012
13:50
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #72

@misterjones Wie ich bereits schrieb, wenn ein Gesetz in die eigene Lebensführung passt, wird "ja" gerufen. Auch durchaus nachvollziehbar. Dass Qualm von Tabakwaren als störend empfunden wird, gestehe ich jedem zu. Getrennte Bereiche sind eine adäquate Lösung. Was aber eindeutg nicht akzeptiert werden kann, ist die Mär einer Passivrauchschädigung in die Welt zu setzen, um Gesetze in Akzeptanz zu bringen. Dabei ist es völlig egal, um welches Gesetz es sich handelt. Augenscheinlich haben Sie sich mit der Marterie nicht wirklich auseinandergesetzt und versucht sich ein neutrales Bild zu schaffen. Warum sollten Sie auch? Ein Gesetz, das einem selbst genehm ist, muss man nicht hinterfragen. Genau das hat die WHO einkalkuliert. Im Idealfall sollten Gesetze erlassen werde, die sinnvoll sind um ein geordnetes Zusammenleben zu ermöglchen. Es sollten aber keine Gesetze erlassen werden, die ausschießlich Lobbyinteressen, Ideologien und Geschäften Einzelner dienen.

2 Antworten
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #72-1

Als früherer Raucher und inzwischen Nichtraucher habe ich mich sehr wohl "mit der Materie auseinandergesetzt" und habe auch ein "neutrales Bild" von verräucherter Luft. Die Studien, die zum Beweis einer Schädlichkeit von Passivrauch herangezogen werden, brauche ich dabei nicht. Wenn ich den Abend in einer (Raucher-)Kneipe verbracht habe, spüre ich am nächsten Morgen ein heftiges Kratzen im Hals; und wenn meine Tochter am Nachmittag bei rauchenden Verwandten zu Besuch war, muss ich die Dosis ihres Asthma-Medikaments verdoppeln. Um mich von der Unschädlichkeit von Passivrauch zu überzeugen, müssten Sie schon sehr stichhaltige Beweise vorbringen.

Ansonsten hielte ich es, wie gesagt, für völlig in Ordnung, wenn man in einer begrenzten Zahl von Gaststätten das Rauchen erlaubte. Das Problem mit der bisherigen Regelung ist ja dadurch entstanden, dass es fast nur noch Ausnahmen gab, so dass es kaum Nichtraucherkneipen gab. An dieser Situation sind die Wirte ja durchaus mitschuldig.

Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #72-2

Im übrigen sollte man das Thema m.E. gar nicht so hoch aufhängen. Wenn ab Januar (wie in anderen Ländern auch) nur noch vor der Tür geraucht werden darf, schränkt das ja nun nicht die Menschenwürde ein, oder?

10.11.2012
01:03
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von Wachtauf | #71

Eine wirklich gute Aktion. Ein kleines Zeichen, dass sich die Menschen nicht mehr alles gefallen lassen. Jeder Interessierte kann sich informieren, dass es keine Passivrauchschädigung gibt und wie das ganze Konstrukt einschließlich Mainstream aufgebaut wurde. Die Nichtraucher wurden bewusst einkalkuliert und eingesetzt, was auch hervorragend funktioniert hat. Im Grunde genommen ist es ein Husarenstück über Fehlinformationen die Bürger in eine beliebige Richtung zu treiben. Es geht hier weder um Raucher noch um Nichtraucher sondern um die Geschäfte der Gesundheitsindustrie. Die Pharamindustrie steht der WHO übrigens extrem nahe. Eigentlich müssten sich alle Bürger gemeinsam gegen derartige Manipulationen wehren, als - genau wie gewollt - aufeinander loszugehen. Aber das Problem ist, dass kaum jemand ein Gesetz, das gerade in die eigene Lebensführung passt hinterfragt und "ja" ruft. Bürger sind nur noch die Spielwiese der EU, des Bundes und der Länder. Aber es funtioniert immer wieder.

1 Antwort
Hagener Wirte starten Bierdeckel-Aktion gegen Rauchverbot
von misterjones | #71-1

Dass man das Thema "Rauchen in Gaststätten" besser lösen könnte als jetzt im vorliegenden Gesetz, ist an dieser Stelle schon oft und ausführlich diskutiert worden. Meine Vorstellung von lizensierten Raucherlokalen wird hier z.B. gar nicht erwogen.

Aber bitte verschonen Sie uns doch mit dem ideologischen Überbau, mit dem Sie hier Ihr "Recht auf Sucht" verteidigen. Dass der giftige Cocktail "Passivrauch" für Ihre Umgebung unschädlich sei, glauben Sie doch selbst nicht. Und dass die Pharmaindustrie mehr an nikotinbedingten Krankheiten verdient als an (völlig unnötigen) Suchtentwöhnungsmitteln, liegt doch auf der Hand.

Also: Ich gönne Ihnen Ihre Zigaretten, solange Sie niemanden damit schädigen oder belästigen. Aber bitte spielen Sie sich nicht als Freiheitskämpfer gegen irgend welche dunklen Mächte auf; das wirkt eher lächerlich.

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