Hagener Top-Dirigent arbeitet in der ganzen Welt

Ein Profi am Taktstock – das ist Ekhart Wycik in der Tat. Der Hagener dirigiert Opern auf der ganzen Welt. Nicht nur an deutschen Opernhäusern ist er häufig anzutreffen, nein, sogar in Amerika hat der 48-Jährige vor kurzem gearbeitet.

Dort – genauer gesagt im US-Staat Florida – hat er am Sarasota-Opernhaus mit insgesamt 12 Gesangssolisten, 40 Chorsängern und 60 Orchestermusikern das Stück „Der goldene Hahn“ einstudiert.

Es handelt sich hierbei um eine russische Oper, die nur sehr selten aufgeführt wird.

Es sei nicht leicht, mit einem völlig fremden Orchester zusammenzuarbeiten, erzählt der Hagener, aber es habe ihm viel Spaß gemacht.

So viel, dass Ekhart Wycik im kommenden Jahr wieder nach Florida reisen wird. Von Januar bis März 2016 wird der Dirigent dann unter amerikanischer Sonne eine bekannte Beethoven-Oper, die Fidelio heißt, auf die historische Bühne im schönen Sarasota bringen.

In der Zwischenzeit hat er einige Gast-Auftritte an deutschen Opernhäusern und Theatern.

Und er hält sich körperlich fit. Was der Hagener an Sport macht? Eine ganze Menge . . . Er läuft Halbmarathon, außerdem kennt er sich mit Tai Chi und Bogenschießen aus. Foto: Yvonne Hinz