Hagener soll Baby brutal misshandelt haben
02.07.2010 | 10:42 Uhr 2010-07-02T10:42:00+0200
HagenEin 20-jähriger Hagener soll seinen gerade zwei Monate alten Sohn massiv misshandelt und dabei lebensgefährlich verletzt haben. Seit Donnerstag steht der Produktionshelfer vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts. Er zieht es vor zu schweigen.
In der Wohnung der jungen Familie in der Voerder-Straße soll es am 2. Oktober zu einem Vorfall gekommen sein, der den Säugling das Leben hätte kosten können. Laut Anklage ließ der Hagener den kleinen Jungen entweder aus großer Höhe fallen, schlug ihn mit einem Gegenstand oder schüttelte ihn so heftig, dass er mit dem Kopf gegen einen harten Gegenstand stieß.
Zunächst war nur das Auge des Kindes geschwollen. Die Mutter konsultierte einen Kinderarzt, der überwies den Kleinen an eine Klinik. Dort offenbarte sich das wahre Ausmaß der Verletzungen. Ärzte diagnostizierten eine mehrfache Fraktur des Augenhöhlendaches, ein Hämatom unter dem linken Augapfel und Einblutungen in das Gehirn. Derzeit nicht absehbar, ob der kleine Junge mit Spätfolgen kämpfen muss.
Angeklagter will sich zu den Vorwürfen nicht äußern
Der Vater auf der Anklagebank trägt einen Anzug, der seine sehr jugendlichen Züge noch unterstreicht. Fast erinnert er an einen Konfirmanden. Nach Verlesung der Anklageschrift steht es ihm frei, ob er sich zu dem Vorwurf äußern will. Er will nicht.
Mit der Mutter seines Sohnes hat er sich verlobt. Die 19-Jährige erklärt im Zeugenstand, Ende des Jahres wollen sie heiraten. Dann macht sie von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern.
Ihre Mutter, künftige Schwiegermutter des Angeklagten, muss aussagen – wenn auch sichtlich ungern. Im Zeugenstand erinnert sich die 40-Jährige an die Worte des Kindsvaters an dem Morgen im Oktober. Immer wieder habe der 20-Jährige gesagt: „Es tut mir leid – das war keine Absicht.“ Er habe auf dem Bett gesessen und den Jungen gefüttert, er sei ihm aus dem Arm gefallen. Er habe noch versucht, ihn aufzufangen, sei dabei auf ihn gestürzt. Die Zeugin stellt sich hinter den jungen Vater: „Ich glaube nicht, dass er mich anlügt.“ Und, was den Vorwurf betrifft: „Ich glaube nicht, dass er es getan hat.“ Ihren Enkel hat sie seitdem nicht mehr gesehen. Er lebe in einer Pflegefamilie.
Das Verfahren wird am Donnerstag fortgesetzt.
22:58
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19:59
Das ist die höhe echt der Typ kann sie nicht alle haben ... vom Arm gefallen das ich nicht lache .... Und die Mutter von dem Kind kann sie auch nicht alle haben schweigt , obwohl es um Ihr kind geht sowas kann doch keine richtige Mutter sein bei sowas macht man doch seine Aussagen und schweigt nicht. Der sollten sie das Kind komplett weg nehmen und nicht nur für ne Zeit in eine Berietschaftsfamilie stecken.
21:50
#7 Ja, das ist ein Grenzfall. Aber für seinen Anwalt, den muss er selber bezahlen!
20:46
“ Er habe auf dem Bett gesessen und den Jungen gefüttert, er sei ihm aus dem Arm gefallen. Er habe noch versucht, ihn aufzufangen, sei dabei auf ihn gestürzt.
Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
21:56
#5 kaum zu glauben, wirklich ...
21:21
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21:20
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19:05
Man kann nur hoffen, dass dieser Fall nicht wieder diesen Anklagevertreter hat, der auch den früheren Hagener Theaterintendanten angeklagt hat. Aber dieser Fall ist offenbar ein paar Ecken höherwertiger, so dass man nicht fürchten muss, dass die Justiz hier ihre Halb- und Vierteljuristen ran lässt.
19:58
...dann kauf dir ne BILD. Hier gehts es um Information und nicht um Sensationsjournalismus...
16:31
Das ist mal wieder ein Gerichtsbericht, der mich voll langweilt. Der Reporterin fehlt irgenwie der Pepp.
Billige Fließbandproduktion ohne Ecken und Kanten. Gääähn!