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Deutscher Filmpreis

Hagener Sabin Tambrea Favorit für den Deutschen Filmpreis

22.03.2013 | 14:12 Uhr
Hagener Sabin Tambrea Favorit für den Deutschen Filmpreis
Der Hagener Schauspieler Sabin Tambrea geht als bester Darsteller in das Rennen um den Deutschen Filmpreis.Foto: dpa

Hagen.   Der Hagener Schauspieler Sabin Tambrea ist für den Deutschen Filmpreis nominiert. In der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" geht er für seine Leistung in „Ludwig II.“ als Favorit in das Rennen. Seine Konkurrenten um die begehrte Lola-Trophäe sind Tom Schilling und Edin Hasanovic.

Der Hagener Schauspieler Sabin Tambrea ist als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert worden. Tambrea geht für seine Darstellung des jungen Königs Ludwig II. in dem gleichnamigen Film als Favorit in das Rennen um den deutschen Oscar.Seine Konkurrenten sind Tom Schilling und Edin Hasanovic.

„Ich bin völlig überrascht“,  freute sich Sabin Tambrea am Freitag gegenüber unserer Redaktion. „Unter nur drei Nominierten zu sein, das  bedeutet sehr viel und ist mir sehr viel wert.  Aber gegen so starke Konkurrenten werde ich mich nicht durchsetzen können."

Derzeit „Peter Pan“ am Berliner Ensemble

Tambrea, der derzeit am Berliner Ensemble mit Robert Wilson die Titelrolle in „Peter Pan“ probt, war bereits als bester Nachwuchsdarsteller mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet worden. „Da der Film ,Ludwig II.' heißt, ist in meiner Person das ganze Team mitnominiert worden.“

Lesen Sie auch:
Sabin Tambrea ist Ludwig II. und kämpft fürs Theater Hagen

Schauspieler Sabin Tambrea spielt Ludwig II. in dem neuen Kinofilm, der am zweiten Weihnachtsfeiertag anläuft. Der 28-Jährige hat als Jugendlicher im Hagener Jugendtheater Lutz gespielt und kämpft jetzt für den Erhalt des Hagener Theaters. "Ich werde Hagen immer dankbar sein", sagt er im Interview.

Nominierungen als beste Schauspielerinnen haben unter anderem Martina Gedeck und Barbara Sukowa erhalten. Tom Tykwers Drama „Cloud Atlas“ ist mit neun Nominierungen der Favorit in der Kategorie bester Film für die begehrte Lola-Trophäe.

Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Die Filmpreis-Gala ist am 26. April im Berliner Friedrichstadt-Palast.

Monika Willer

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