Hagener Grüne zweifeln am Vergleich mit der Deutschen Bank
01.12.2009 | 18:16 Uhr 2009-12-01T18:16:00+0100
Am Donnerstag im Rat der Stadt wird es noch intensive Diskussionen um das Thema Derivate geben. Einfach durchgewunken werden dürfte die Vorlage wohl kaum.
Während beispielsweise die SPD beinahe einstimmig für die Annahme des Vergleichs mit der Deutschen Bank und den Verzicht auf zivilrechtliche Ansprüche an Beteiligte votieren will, wollen die Grünen diese Punkte getrennt abstimmen. Es ist noch unklar, ob wir den Vergleich annehmen wollen", sagte Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Hubertus Wolzenburg gegenüber der WR. Klar sei dagegen, dass auf keinen Fall auf alle zivilrechtlichen Ansprüche verzichtet werden dürfe. Ob mit alle nun alle Beteiligten gemeint sind, sei noch offen.
Mit hohem Interesse wird die Sitzung auch von der Bezirksregierung verfolgt werden. Hauptdezerenent Ferdinand Aßhoff möchte dem gerade neu gewählten Rat nicht vorgreifen, "aber wir haben schon sehr genaue Vorstellungen davon, wie man mit dieser Thematik umgehen sollte". Aßhoff ließ durchblicken, dass damit sicher nicht gemeint ist, ohne weiteres auf Ansprüche zu verzichten, allerdings trage nicht jeder die gleiche Last der verantwortung.
Diskussionen dürfte es insbesondere um die Person Annekathrin Grehling geben, die ehemalige Hagener Kämmerin gilt vielen als Hauptverantwortliche für das derivate-Desaster an der Volme.
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