Hagener Firmen engagieren sich

Hagen..  John Meister (27) studiert an der Fernuniversität in Hagen und bringt es auf den Punkt: „Das Deutschlandstipendium gibt uns als Stipendiaten zu verstehen, dass der Begabungs- und Leistungsbegriff aus viel mehr besteht als allein aus guten Noten, Zeugnissen und Beurteilungen.“ Er bekommt zum zweiten Mal eine Unterstützung aus dem Bundesförderprogramm, das vom Bund und privaten Sponsoren gemeinsam finanziert wird.

Zusammen mit den anderen Stipendiaten war John Meister jetzt zur Stipendienvergabe in Hagen. Bei der Gelegenheit lernten die Studierenden den Campus kennen und besuchten die Ewald Dörken AG, die ein Stipendium vergeben hat. Außerdem trafen sie beim Empfang des Rektors der Fernuniversität, Prof. Helmut Hoyer, die Sponsoren.

Die Bedeutung des Förderprogramms für die Region betonte Bernd Pederzani, Unternehmer aus Hagen und Vorstandsmitglied der Freundesgesellschaft der Fern-Universität: „Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und des wachsenden Wettbewerbs dürfen wir uns nicht auf wirtschaftlichen Erfolgen ausruhen. Wir müssen der gezielten Förderung junger Menschen eine größere Bedeutung zumessen.“

Insgesamt 23 Stipendien

Neben weiteren Absolventen engagieren sich vor allem Förderinnen und Förderer aus der Region dafür, dass die Fernuniversität in Hagen insgesamt 23 Stipendien vergeben konnte, allen voran die Gesellschaft der Freunde der Fernuni. Außerdem sind dabei: die Sparkasse Hagen, die Ewald Dörken AG (Herdecke), die Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co KG (Iserlohn), die SIHK , der Rotary Club Hagen-Lenne sowie die Privatpersonen Klaus Hacker (Hagen), Bernd Pederzani (Hagen) und Hans-Rudolf Hermannsen (Hagen).

Die Fernuni in Hagen wird sich auch im Studienjahr 2015/2016 beim Deutschlandstipendium engagieren. Zum 1. April 2011 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das nationale Studienförderprogramm Deutschlandstipendium eingerichtet, mit dem Studenten der Bachelor- und Masterstudiengänge mit 300 Euro monatlich für mindestens zwei Semester in der Regelstudienzeit gefördert werden.