Das aktuelle Wetter Hagen 10°C
Musik

Hagener Band "Fernsucht" räumt Nachwuchspreise ab

09.12.2012 | 16:00 Uhr
Hagener Band "Fernsucht" räumt Nachwuchspreise ab
Die Gruppe „Fernsucht“ aus Hagen war beim "30. Rock- und Pop-Preis" äußerst erfolgreich.

Hagen/Wiesbaden.   Die Hagener Band "Fernsucht" räumten beim "30. Rock- und Pop-Preis" in Wiesbaden ab: "Fernsucht" wurde als beste deutsche Pop-Band, für den besten deutschsprachigen Song und den besten deutschen Text ausgezeichnet. Für 2013 ist ein neues Album geplant.

„Das war ein richtig toller Tag - an dem ich aber auch gefühlt gleich um ein paar Jahre gealtert bin.“ Sven Seifer, Sänger der Hagener Band „Fernsucht“, ist am Sonntagmorgen noch etwas gerädert, denn nur einige Stunden zuvor hat die Gruppe bei der Verleihung des 30. Rock- und Pop-Preises in Wiesbaden so richtig abgeräumt: Als beste deutsche Pop-Band wurde „Fernsucht“ geehrt, dazu für den besten deutschsprachigen Song und den besten deutschen Text ausgezeichnet. Und obendrauf kam dann auch noch ein stolzer zweiter Platz in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges CD-Album“ dazu. „Wir waren schon ein bisschen überrascht, all diese Preise zu bekommen“, meint Sven Seifer, und kann nach einer etwas kurzen Schlafphase wieder daheim in Hagen seine Freude kaum in so treffende Worte fassen, wie er sie sonst immer als Rock-Sänger auf der Bühne findet.

Fanbus im Schlepptau

Mit einem 40-köpfigen Fanbus war „Fernsucht“ am sehr frühen Samstag Richtung Wiesbaden aufgebrochen. Gegen 14 Uhr hatte dann die Band ihren Live-Auftritt, und erst nach 22 Uhr regnete es in unerwarteter Fülle schöne Preise. Morgens um vier Uhr waren schließlich alle wieder zurück in Hagen.

800 Bands hatten sich in diesem Jahr um Auszeichnungen beworben, die in insgesamt 116 Kategorien ausgelobt worden waren. Beim Deutschen Rock- und Pop-Preis handelt es sich um lupenreine Nachwuchsförderung, der sich schon für inzwischen viele höchst namhafte Gruppen als attraktives Karrieresprungbrett erwiesen hat. Dazu gehören beispielsweise „Pur“, „Silbermond“, „Luxuslärm“ oder auch Yvonne Catterfeld.

„Uns gefällt es besonders, dass wir hier einmal eine Anerkennung von wirklich kundiger Seite bekommen haben“, meint Sven Seifer, und er ist entsprechend zuversichtlich: „Das hilft uns mit Sicherheit in Zukunft zum Beispiel bei unseren Tour-Buchungen. Wenn wir jetzt auf unsere renommierten Preise hinweisen, wird das bestimmt Eindruck machen.“

Fernsucht plant neues Album für 2013 geplant

Am 21. Dezember wird „Fernsucht“ im Hagener Kultopia noch einmal bei einem „Weltabschlusskonzert“ auftreten. „Im neuen Jahr werden wollen wir neue Songs schreiben und unser drittes Album produzieren“, umreißt Sänger Sven die Pläne für 2013.

Zwischen 25 und 37 Jahren sind die „Fernsucht“-Mitglieder alt. Neben Berufsmusikern sind auch ein Sanitäter und ein Fernsehregisseur mit dabei; Sven Seifer ist im Hauptberuf Prokurist.

Und wie klingt sie nun, diese preisgekrönte „Fernsucht“-Musik? „Fernsucht ist das, was du willst - Musik, die dich erreicht und Texte, die du verstehst und fühlst. Fernsucht ist so nah, dass du die Freude und Melancholie schmecken, die Kraft spüren und die gemalten Bilder betreten kannst. Fernsucht ist feinster Pop/Rock aus Deutschland. Texte wie sie das Leben schreibt und Musik, die zu Reisen im Kopf animiert.“ So poesievoll kann man es jedenfalls auf der „Fernsucht“-Homepage im Internet nachlesen. Und hören wird man von den sympathischen Musikern gewiss noch eine Menge.

Andreas Thiemann



Kommentare
11.12.2012
03:25
Nomen est Omen.
von Medley | #2

Na? Ne, na? Also, wenn man aus Hagen kommt, dann kann einem natürlicherseits eigentlich nur die Fernsucht plagen, denn nur die wenigsten können jeden Tag so Extrabreit sein, dass sie die Stadt auf Dauer ertragen können. Auch wenn das jetzt vielleicht von mir ein wenig Grobschnitt-mäßig ausgedrückt ist.

10.12.2012
17:14
Hagener Band
von spatzenfreund | #1

endlich mal eine positive nachricht aus dem hagener kulturbereich! glückwunsch an die band!

Aus dem Ressort
Plumpe Fälschung – Kennzeichen mit Edding "verlängert"
Polizei
Diese Fälschung war wohl doch zu dilettantisch: In Hohenlimburg ist der Polizei das Kurzzeit-Nummernschild eines 28-Jährigen aufgefallen. Der hatte es mit einem Edding einfach mal um sechs Tage verlängert.
„Sämtliche Lennebad-Besucher werden gezählt“
Hohenlimburg.
Die Tonlage schwankte zwischen Entschlossenheit und Verärgerung. Und die Botschaft war klar: Die städtische Hagenbad GmbH wehrt sich entschieden gegen den Eindruck, sie würde das Richard-Römer-Lennebad nicht ausreichend unterstützen oder gar verkommen lassen.
Attraktivität der Mittel- und Dahlenkampstraße steigt deutlich
Stadtentwicklung
Der Bereich rund um die Rathaus-Galerie gewinnt deutlich an Attraktivität. Immobilienbesitzer nutzen die Aufwertung des Viertels, um ihr eigenes Wohn- und/ oder Geschäftshaus zu modernisieren. Bestes Beispiel: Das vier-bzw. fünfgeschossige Gebäude in der Mittelstraße 14 /Dahlenkampstraße 1.
Stimmung bei Mietern in der Rathaus-Galerie am Boden
Shopping-Center
Verzweiflung, Wut, Unverständnis. Teile der Mieterschaft in der Rathaus-Galerie sagen, dass man sie rücksichtslos vor die Pumpe laufen lassen hat. Dass der neue Eröffnungstermin eingehalten werden kann, wird bezweifelt. Ein Rundgang.
Prächtige Platane darf stehen bleiben
Umwelt
Im Landschaftsschutzgebiet Hohenhof ist eine alte Platane der schönste Baum. Die Nachbarn argwöhnten jetzt, dass dieses Sinnbild der Natur gefällt werden sollte. Keineswegs, versichert der WBH.
Fotos und Videos
WP-Schützenköniginnen
Bildgalerie
Preisverleihung
Eröffnung der Rathaus-Galerie geplatzt
Bildgalerie
Brandschutz
Blick in die neue Galerie
Bildgalerie
Rathaus-Galerie
Phoenix Hagen gegen Bayern München
Bildgalerie
Basketball