Gundsteinlegung per Vorschlaghammer
10.12.2008 | 18:49 Uhr 2008-12-10T18:49:00+0100
Vorhalle. Als auch noch die Kartusche für den Grundstein klemmte, machte Feuerwehrchef Horst Wisotzki am Mittwochnachmittag kurzen Prozess: Er verschloss die widerspenstige Röhre mit dem Vorschlaghammer.
Wer gut 20 Jahre auf den Baubeginn wartet, der lässt sich eben auf den letzten Metern nicht mehr aufhalten. Der gestern offziell begonnene Bau des Feuerwehrgerätehauses an der Revelstraße war 1988 beschlossen worden. So kam neben den Hagener Zeitungen vom Tage und etwas Kleingeld auch der Planungsvorlage in den Grundstein - damit unsere Nachfahren etwas von Bauplanung im 20. und 21. Jahrhundert erfahren.
Der zwei- bis dreistöckige Neubau, der in einem Jahr für 3,2 Millionen € fertiggestellt sein soll, wird auch einen Rettungswagen beherbergen. Er ist neuer Standort der Freiwilligen Feuerwehr Vorhalle, die bisher an zwei getrennten Standorten unterkam. Nach Fertigstellung werden die Einsätze im Nordwesten Hagens deutlich schneller losgehen können. Angesichts des nahen Güterbahnhofs ein wichtiger Punkt.
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