Granatköpfe stammen von der Bundeswehr

Breckerfeld..  Die Herkunft der beiden Granatköpfe, die bei Abbrucharbeiten des Hofes Schnettler in der Neue Straße am Freitag gefunden wurden, ist geklärt: Sie stammen nicht aus dem Granatbeschuss amerikanischer Panzer im April 1945. Die Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes stellten gestern fest: Im Schutt des Abbruchgebäudes wurden Granatköpfe von Übungsgranaten der Bundeswehr gefunden.

Ordnungsamtsleiter Dirk Müller: „Die Anlieger der Neue Straße müssen nicht mehr beunruhigt sein.“ Im Gespräch vor Ort äußerten die Fachleute die Vermutung: „Die Granatköpfe müssen auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr aufgesammelt worden sein.“ Dort fallen sie nach jedem Übungsschießen an.

Von den leeren Granatköpfen sei nie eine Gefahr ausgegangen. Deshalb habe die Baustelle nicht stillgelegt werden müssen. Wie sie in die Gebäude des Hofes Schnettler gelangten, kann heute nur noch der „Granatenkopfsammler“ wissen, wenn es ihn noch gibt. Freiwillig melden wird er sich wohl kaum.