Gospel-Workshop festigt Kontakte
31.01.2011 | 15:07 Uhr 2011-01-31T15:07:00+0100
Breckerfeld.Im Breckerfelder Martin-Luther-Haus nahmen rund 100 Gospelsänger am dritten Breckerfelder Gospel-Workshop teil. Der Teilnehmer mit der weitesten Anreise kam von der Insel Borkum, die Mehrheit aus Städten der Region und aus der Hansestadt.
Dass bei einem Gospel-Workshop, dem dritten Übungswochenende des Breckerfelder Gospel-Trains für seine eigenen Mitglieder und Gospel-Freunde aus der Region und zum Teil aus ganz Deutschland, Workshop-Leiter Axel Christian Schullz das Kinderlied „Alle meine Enten“ einbaute, überraschte die Teilnehmer und auch den Mitorganisator des Workshops, Manfred Horn: „Axel Christian Schullz beweist durch solche einfachen Einlagen seine Professionalität und Methodenkompetenz.“
Im Breckerfelder Martin-Luther-Haus nahmen rund 100 Gospelsänger am dritten Breckerfelder Gospel-Workshop teil. Der Teilnehmer mit der weitesten Anreise kam von der Insel Borkum, die Mehrheit aus Städten der Region und aus der Hansestadt. Im großen Saal übten alle gemeinsam neue Songs auf der Grundlage des Songbooks zum Gospelworkshop sowohl gemeinsam wie auch bezogen auf Einzelstimmen. Schullz stand eine elektronische Orgel als Hilfsmittel zur Verfügung. Ihm gelang es, durch seine persönliche Art, sein pädagogisches Geschick und sein musikalisches Können die Teilnehmer mitzunehmen.
Männerstimmen sind Mangelware
Die Veranstalter freuten sich, dass etwa ein Fünftel der Teilnehmer Männer waren. Manfred Horn: „In unseren Gospel-Chören sind gemeinhin Männerstimmen Mangelware.“ Das Repertoire der Übungsmelodien, die Grundlage für das überzeugende Abschlusskonzert am Sonntag in der Jakobuskirche wurden, reichte von Bearbeitungen des Komponisten Axel Christian Schullz, z.B. zu bekannten Kirchenchorälen wie „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ bis zu modernen Kirchenliedern wie „Möge Gott seinen Segen auf Dich legen“ und neuen Gospels wie „Yes we can“.
Mit Geduld und Begeisterung studierten die Sänger die Melodien an zwei Tagen ein. Zwischendurch sorgten fleißige Hände für das leibliche Wohl. In den Pausen und am Abend gab es zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche und neue Kontakte.
Horn zufrieden. „Der Workshop festigte die Kontakte zu den vielen Gospelchören aus den Nachbarstädten, die Teilnehmer zu unserem Workshop geschickt hatten.“
Begeistert waren alle vom Erfolg des Abschlusskonzertes in der Kirche.
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