Gebühren-Dialog ist nötig

Hand aufs Herz: Kommen Sie regelmäßig Ihrer Pflicht nach, den Gehweg vor dem Haus zu reinigen? Oder war Ihnen diese Pflicht am Ende gar nicht bewusst? Und haben Sie vielleicht auch schon mal eine Kleinigkeit in die Landschaft geworfen?


Sicherlich gibt es sehr viele Hagener, die sich in allen Belangen korrekt verhalten. Aber letztlich sind wir Hagener in unserer Gesamtheit es, die für die Vermüllung verantwortlich sind. Der Abfall fällt nicht vom Himmel. Und jedes Bonbon-Papier ist zu viel, weil es andere animiert, ihren Müll daneben zu werfen.
Deshalb: Jeder Bürger ist gefragt, auch nicht die kleinste Kleinigkeit in der Landschaft zu entsorgen. Und Zivilcourage zu zeigen und „Umweltferkel“ anzusprechen. Darüber hinaus muss eine Diskussion starten, ob die Stadt bzw. der HEB nicht doch viel mehr säubern muss.


Sicherlich: Die Stadt ist pleite. Mit den Bürgern kann aber ein Dialog gestartet werden. Sind sie am Ende nicht doch bereit, höhere Gebühren zu zahlen, wenn diese tatsächlich auch eins zu eins in die Stadtsauberkeit fließen? Wenn das Geld nicht im maroden Haushalt versickert, dann ist solch eine Diskussion möglich – und nötig.