Für die Note 1,6 gibt es Silber

Silbermedaille für Rewe-Filiale "Bodewig"
Silbermedaille für Rewe-Filiale "Bodewig"
Foto: WP

Hohenlimburg..  Das rund 3000 Quadratmeter große Nahversorgungszentrum an der Bahnstraße mit Rewe-Markt, Aldi und Postagentur ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit der Schulnote 1,6 und somit mit einer Silber-Medaille dekoriert worden.

Zur feierlichen Übergabe waren nicht nur die beiden Investoren, Manfred Kissing und Heinz Sprenger, mit ihren Familien erschienen, sondern auch der neue Vorstandssprecher der Rewe Dortmund Heinz-Bert Zander (62).

Der nahm aus den Händen von Jens Knabben (DGNB) diese Auszeichnung entgegen. Heinz-Bert Zander lobte die gute Idee des GreenBuildings. „Unser Unternehmen steht für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Das ist kein Widerspruch.“

Heinz-Bert Zander verwies auf die Nachbarstadt Iserlohn, in der bereits ein GreenBuildung-Markt mit Erfolg betrieben werde und ein weiterer nunmehr kurz vor der Vollendung stehe.

Und Heinz Sprenger ergänzte: „Hier ist etwas sehr Attraktives für Hohenlimburg geschaffen worden.“ Wie es einst ausgesehen hat, davon zeugten große Farbfotos, die an die Bausünde des schwarz-grauen Parkhauses erinnerten.

Jens Knabben (DGNB) betonte, dass der neue Rewe-Markt Bestnoten im Bereich der Kosteneffizienz, der Qualität der Baustoffe (Ökologie), der Familienfreundlichkeit (Funktionalität) und der Behaglichkeit (sozio-kulturelle Qualität) für Kunden und auch für Mitarbeiter erhalten habe.

Verschärfte Kriterien im Jahr 2016

Um dann zu ergänzen: „Der Einsatz modernster Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs- (100 Prozent LED) und Kälteanlagen belastet die Umwelt deutlich geringer mit CO-2-Emissionen. Der Markt erreicht schon jetzt die verschärften Kriterien der für das Jahr 2016 vorgesehenen Energieeinsparung.“

Die GreenBuilding-Märkte verbrauchen nämlich im Durchschnitt 30 Prozent weniger Energie als konventionelle Supermärkte.

Und warum hat es nicht zur Goldmedaille gereicht? Dazu Jens Knabben: „Aufgrund der städtebaulichen Situation, d. h., die geforderte Schaffung von Parkplätzen auf dem Dach, war die Integration von Tageslicht und Photovoltaikanlage auf dem Dach nicht vertretbar. Ansonsten wäre ein Gold-Bewertung auch möglich gewesen.“

Lob für Christoph Bodewig

Dass sich das neue Nahversorgungszentrum bei den Kunden inzwischen einer großen Beliebtheit erfreut, machte Rewe-Vorstand Heinz-Bert Zander deutlich. „Der Markt hat nach verhaltenem Beginn eine rasante Entwicklung genommen.“

Marktbetreiber Christoph Bodewig nahm dieses Lob aus berufenem Mund mit Freude entgegen.