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Fünf Euro zur Rettung des Muschelsalates

15.07.2008 | 17:42 Uhr

Kulturanhänger wollen den Muschelsalat retten: Dazu brauchen sie 1500 Leute, die über fünf Jahre fünf Euro im Monat geben.

Die Internetpräsenz ist bereits freigeschaltet, aber noch sind keine Inhalte für www.muschelsalatretter.de hinterlegt. Der Name ist Programm, Handlungsmaxime für Menschen, die antreten, aus privater Initiative den Muschelsalat zu retten.

Mittwochabend werden Nicole Schneidmüller-Gaiser und Birgit Buchholz im Felsengarten der Stadthalle ihr Vorhaben vorstellen, gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Rita Viehoff. „Unser Ziel ist es, 1 500 Menschen zu finden, die über fünf Jahre pro Monat fünf Euro für den Muschelsalat geben”, fasst Schneidmüller-Gaiser zusammen. Wenn der städtische Zuschuss von 20 000 Euro ab 2010 wegfällt und eventuell auch die Sparkasse ihren Beitrag über 30 000 Euro kürzt, tut sich ein Loch auf. Das wollen die beiden umtriebigen Frauen mit der Hilfe anderer stopfen.  7 500 Euro kommen noch von der Mark E. Inhaltlichen Einfluss will der zukünftige Verein muschelsalatretter.de nicht nehmen, am Konzept umsonst und draußen sowie an den wechselnden Spielorten will man möglichst festhalten. „Kultur muss zugänglich für alle sein”, findet Schneidmüller-Gaiser. Sie und Birgit Buchholz werden heute Abend Adressen sammeln, um Interessierte informieren zu können.

Anja WETTER

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Kommentare
17.07.2008
11:29
Fünf Euro zur Rettung des Muschelsalates
von Seajak | #1

Schade das die Stadt Hagen 50 Milionen mal eben so weggeschmissen hat. Klar das nun alle schönen Veranstaltungen gekürzt werden.
Das war nicht die letzte Einsparung hier in der Stadt

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