Fröhliche Innenstadt mit bunten Festen für die ganze Familie

Die Schüler der Klasse 5 des Gymnasium zeigen ihre Ideen für den Plakatwettbewerb der Werbegemeinschaft der Innenstadt.
Die Schüler der Klasse 5 des Gymnasium zeigen ihre Ideen für den Plakatwettbewerb der Werbegemeinschaft der Innenstadt.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Die Hohenlimburger Werbegemeinschaft sucht neue Plakatmotive, um den Bauern- und Lichtermarkt, das Stadtfest oder „Lenne in Flammen“ zu bewerben. Hilfe für dieses Vorhaben wurde an den hiesigen Schulen gesucht.

„Wir möchten Hohenlimburger Nachwuchskünstlern und -designern eine Chance geben“, heißt es im Anschreiben der Werbegemeinschaft. Erste Rückmeldungen kamen nun vom Gymnasium. Die 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c beschäftigten sich in insgesamt acht Schulstunden mit ihrer Heimat und produzierten sehenswerte Ergebnisse. „Weil die Aufgabenstellung weit gefasst war, haben wir zunächst überlegt, welche Motive für Hohenlimburg von besonderer Bedeutung sind. In einem zweiten Arbeitsschritt haben die Kinder im Internet nach Bildvorlagen gesucht“, erklärte Kunstlehrerin Corinna Berding (33) die ersten Arbeitsschritte.

Von den Schülern gelernt

„Ich komme nicht aus Hohenlimburg. Daher habe ich durch die Schüler auch eine Menge gelernt“, lachte die junge Lehrerin, die von den Ergebnissen und der Motivation, sich mit der eigenen Heimat zu beschäftigen, begeistert war.

Die ausgewählten Motive wurden dann mit Wasserfarbe und Aquarellstiften auf Papier übertragen und sorgten bei genauerer Betrachtung für Überraschungen. Denn die Fünftklässler zeigten deutlich, was sie mit der Innenstadt in Hohenlimburg verbinden. Auf nahezu allen Plakatentwürfen war eine Familie zu sehen. „Ich habe eine Familie gemalt, weil man doch mit der Familie immer in die Innenstadt und zu Festen geht“, erklärt Leandra (10), die zudem ergänzt, dass die bunten Farben die Fröhlichkeit in der Stadt zeigen sollen.

Darüber staunte auch Ulrich Elhaus, Mitglied der Werbegemeinschaft, der die Entwürfe in Augenschein nahm. „Es ist wirklich interessant, wie Kinder auf die Stadt blicken. Neben der Familie ist auch oft der Fluss zu sehen, den wir bei unseren bisherigen Plakaten noch nie eingebunden haben“, so Elhaus.