Friedhelm Spey: Keine Relegation in der Fußball-Landesliga

Hohenlimburg..  Borussia Dröschede und SV Hohenlimburg aufgepasst! „Stand heute gibt es keine Relegation. Alle Landesliga-Zweiten steigen direkt in die Westfalenliga auf.“ Dies verkündete Friedhelm Spey (Hüllhorst) nach der Sitzung des Verbands-Fußball-Ausschusses.

Der VFA-Beisitzer stand im SportCentrum Kamen-Kaiserau Rede und Antwort. „Es gibt freie Plätze“, stellte der Staffelleiter der Landesliga, Gruppe 1, fest. Mit SF Siegen steigt nur eine Mannschaft aus dem Bereich Westfalen ab. Neben dem Oberliga-Meister (wohl TuS Erndtebrück) steigt aber auch der Zweite (Westfalia Rhynern, Rot-Weiß Ahlen oder SC Roland Beckum) in die vierte Liga auf.

Da sich der VfB Hüls (aktuell auf dem 15. Platz) in die Bezirksliga zurückzieht und als erster Absteiger zählt, wird wohl nur der SV Zweckel den Weg in die Westfalenliga antreten müssen. Somit wird der letzte freie Oberliga-Platz von den beiden Westfalenliga-Zweiten (SV Schermbeck oder Preußen Münster II und TSV Marl-Hüls oder Westfalia Wickede) ausgespielt.

Für die beiden Westfalenliga-Gruppen ist eine Sollstärke von 32 Mannschaften vorgesehen. Den zwei Meistern und Aufsteigern (SC Paderborn II und TSV Marl-Hüls oder Westfalia Wickede) und dem siegreichen Vizemeister stehen insgesamt sechs Absteiger (TuS Dornberg, Eintracht Coesfeld und SC Maaslingen sowie SuS Langscheid/Enkhausen, Hombrucher SV und TuS Heven) gegenüber.

Also werden neben den vier Landesliga-Meistern SV Rödinghausen II, SpVg Olpe, SV Brackel und YEG Hassel alle Zweitplatzierten (Staffel 1: SV Spexard oder SV Hövelhof; Staffel 2: SV Hohenlimburg 10, Borussia Dröschede oder SG Finnentrop/Bamenohl; Staffel 3: Hedefspor Hattingen oder SV Sodingen; Staffel 4: TuS Sinsen oder SF Stuckenbusch) nachrücken.

Ausgeschlossen sind derzeit aber Relegationsspiele der Landesliga-Dritten. „Einsprüche oder Insolvenzen können das Bild aber noch einmal verändern“, gab Friedhelm Spey abschließend zu bedenken.