Frau in Hagen erstochen - Freund springt in den Tod

Bei einem Beziehungsdrama an der Frankfurter Straße in Hagen sind Sonntagabend zwei  Menschen gestorben.
Bei einem Beziehungsdrama an der Frankfurter Straße in Hagen sind Sonntagabend zwei Menschen gestorben.
Foto: Alex Talash
Was wir bereits wissen
Bei einem Beziehungsdrama sind in Hagen am Sonntag zwei Menschen gestorben. Eine Frau lag erstochen im Bett – ein Mann war aus dem Fenster gestürzt.

Hagen.. Zwei Tote in der Frankfurter Straße sorgten am Sonntagabend für einen Großeinsatz von Kripo und Staatsanwaltschaft in Hagen. Ein Mann hatte gegen 19 Uhr die Polizei alarmiert. Er war sehr in Sorge: Gerade war ein Telefonat mit seiner Mutter (48) plötzlich abgebrochen – In dem Gespräch habe die Mutter um Hilfe gerufen, sie sei in Panik gewesen, hatte der Sohn laut Polizei berichtet..

Als die Polizei zum Tatort kam, waren schon mehrere Zeugen in der Wohnung. Sie hatten die Frau bereits gefunden: Sie lag leblos in einer Blutlache auf ihrem Bett. Offensichtlich war sie nach mehreren Messerstichen gestorben.

20 Mal mit einem großen Messer zugestochen

Zeitgleich fand der Rettungsdienst einen zweiten Toten: Ein Mann war aus einem oberen Stockwerk desselben Hauses auf die Straße gestürzt. Er war durch den tiefen Fall sofort tot. Der Tote ist der Lebensgefährte (52) der Erstochenen. Er lebte gemeinsam mit ihr in der Wohnung.

Nach den bisherigen Ermittlungen hat der Mann in einem Beziehungsstreit offenbar 20 Mal mit einem großen Küchenmesser auf die Frau eingestochen. Dann sei er in den Tod gesprungen.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der blutigen Beziehungstat dauerten am Montag an. Die Mutter hinterlässt vier Kinder - ein Sohn ist 15 Jahre alt, zwei Töchter und ein weiterer Sohn sind erwachsen.