Förderung des Rückbaus

Wohnserie/Leserbrief Ruth Sauerwein. Frau Sauerwein und ihr Gutmenschen-Bündnis machen es sich mal wieder verdammt leicht. Sie fordern die eierlegende Wollmilchsau für Hagen, die Stadtentwicklung, Rückbau und Mieten von 4,50 Euro je Quadratmeter für neugebaute Altenwohnungen ermöglicht. Ach ja, das Ganze selbstverständlich auch noch bitteschön klimagerecht.

Leider bleiben die Grünen wie so oft eine entscheidende Antwort schuldig: Wie und noch viel besser wer soll das bezahlen? Insbesondere die ständig neuen Klimaschutz-Forderungen, die die Grünen durch diverse Energieeinsparverordnung-Novellierungen forciert haben, treiben die Baupreise spürbar nach oben. Neubau lohnt sich daher nur noch selten. Was wir dagegen umso mehr brauchen sind Investitionen im Bestand.

Die städtische Wohnungsgesellschaft HGW bietet schon seit Jahren günstigen Wohnraum für Senioren und modernisiert regelmäßig ihre Bestände. Das tun offensichtlich auch die Genossenschaften an vielen Stellen in dieser Stadt. Was wir parallel benötigen, sind neue Fördermittel von der Bundes- und Landesebene, die eine geordnete Gesundschrumpfung unserer Stadt ermöglichen. Lieber klein und fein als groß und schäbig. Dazu gehört in aller erster Linie die Förderung des ersatzlosen Rückbaus.