Flüchtlinge reisen per Anhalter

26. März 1945:.  06.35 Uhr: Öffentliche Luftwarnung, 10.50 Uhr: Alarm, 11.06 Uhr: Vorläufige Luftgefahr zu Ende, 17.10 Uhr: Luftgefahr zu Ende.
18.15 Uhr: Öffentliche Luftwarnung,19.02 Uhr: Luftgefahr zu Ende, 20.31 Uhr: Öffentliche Luftwarnung, 20.58 Uhr: Luftgefahr zu Ende.
22.37 Uhr: Öffentliche Luftwarnung, 23.11 Uhr: Luftgefahr zu Ende, 23.37 Uhr: Öffentliche Luftwarnung, 23.58 Uhr: Luftgefahr zu Ende. In den Abendstunden kreisen wieder mehrere Jabos über dem Stadtgebiet.
Gegen 18.20 Uhr wird Rangierbahnhof Vorhalle erneut mit Sprengbomben und Bordwaffen angegriffen.
Das Vordringen des Gegners über den Rhein löst einen starken Flüchtlingsstrom aus den Städten Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf, Essen und so weiter aus.
Personenzüge fahren nicht mehr. Flüchtlinge, darunter viele Frauen mit kleinen Kindern, sind bestrebt, mit Autos weiterzukommen.
An den Hauptverkehrspunkten Schwerter Straße, Eckeseyer Straße, Altenhagener Brücke, Emilienplatz haben sich sogenannte „Anhalterbahnhöfe“ gebildet.