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Filigrane Handarbeit in der Großküche in Kückelhausen

02.11.2012 | 18:50 Uhr
Filigrane Handarbeit in der Großküche in Kückelhausen
Stefan und Geraldine Nübel ziehen mit ihrer Produktionsküche und Catering-Firma „Nübel Catering" in einen modernen Gebäudekomplex in der Straße Schlackenmühle 14 in Haspe.Foto: Michael Kleinrensing

Haspe.   Stefan und Geraldine Nübel eröffnen in einer 600 qm großen Halle in Haspe-Kückelhausen eine moderne Produktionsküche. „Nach Aussage der Lebensmittelkontrolle sind wir nun eine von wenigen Produktionsküchen, die nach den neuesten EU-Richtlinien arbeitet“, sagt Geraldine Nübel.

Kantinenbetrieb, Groß­küche, Produktionsstätte einerseits, filigrane Handarbeit, saisonale Produkte und frische Küche andererseits. Ein Spagat, den Stefan und Geraldine Nübel zu nehmen wissen. Das Ehepaar, das sich seit sechs Jahren auf dem Feld „Essen in großen Mengen“ bewegt, hat seinen Betrieb nicht nur verlegt, sondern auch deutlich ausgebaut. „Nach Aussage der Lebensmittelkontrolle sind wir nun eine von wenigen Produktionsküchen, die nach den neuesten EU-Richtlinien arbeitet“, erklärt Geraldine Nübel.

Moderne Halle mit Kühlhäusern

Die moderne Halle in Kückelhausen, in der acht Beschäftigte tätig sind, beherbergt neben der Großküche auch ein geräumiges Obst- und Gemüsekühlhaus sowie ein kleineres Kühlhaus für Fleisch und Milchprodukte. „Wir kühlen hier ja nicht nur die Waren, aus denen wir die Speisen für unsere Dauerkunden zubereiten, sondern auch Produkte, die wir fürs Catering benötigen, die wir in unserem Geschäft in Wehringhausen in der Lange Straße anbieten und in der Adventszeit Waren, die wir auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen“, zählt Stefan Nübel auf. „Und die Rückstellproben des Schulessens nicht zu vergessen.“

Apropos Schulessen: Seit September beliefern die Nübels das Theodor-Heuss-Gymnasium drei Mal wöchentlich mit 100 Essen, die im Sommer eröffnete Hagen-Schule bezieht wochentags 50 ­Essen. 30 bis 40 Senioren-Essen werden für das GWG-Projekt „60 + Mittagstisch“ und für die Europart-Mitarbeiter bis zu 140 Essen wochentags gekocht.

Zweites Standbein Catering

Aber auch der Catering-Bereich habe sich zu einem soliden zweiten Standbein entwickelt. So sind die Nübels in der dritten Saison für das Catering im Phoenix-VIP-Bereich in der Ischelandhalle zuständig.

„Natürlich sind wir im Segment Mengenverpflegung unterwegs, trotzdem verstehen wir uns nicht als Großkantine, obwohl wir Großküchengeräte einsetzen. Wir verwenden keine Tiefkühlprodukte, Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen. Tiefkühl-Erdbeeren aus China gibt’s bei uns nicht. Unsere Gewichtung liegt auf saisonalem Gemüse und auf kurzen Wegen und Standzeiten, die in die Produktion mit eingeplant werden“, betont Geraldine Nübel.

Aus energetischer Sicht befindet sich die Halle auf dem modernsten Stand. „Wir gewinnen die Wärme von den Kühlhäusern zurück“, gibt Stefan Nübel ein Beispiel.

Zusatzräume können für Besprechungen, Probe-Essen und Koch-Events genutzt werden.

Yvonne Hinz



Kommentare
03.11.2012
01:57
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03.11.2012
01:56
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03.11.2012
01:51
Filigrane Handarbeit in der Großküche in Kückelhausen
von Heinz-Friedhelm | #1

Ganz herzlichen Dank, liebe Frau Hinz, für diesen wundervollen Artikel!

Für Sie gab es ob dieses wohlwollenden Artikels doch sicher auch ein "Essen" (man sagt in sprachgewandten Kreisen auch Menü oder Mahlzeit dazu) von Herrn Nübel, oder? :-)

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