Ferienzeit ist Büffelzeit

Hohenlimburg.  . Lernen tut wohl keiner wirklich gerne. Doch was sein muss, muss eben leider sein. Vor allem innerhalb der Osterferien versuchen viele Schüler, für die Klausuren und Klassenarbeiten im zweiten Halbjahr das Wichtigste zu wiederholen und vergangenen Stoff aufzuarbeiten. Doch wie tut man das am besten?

Ein Geheimrezept für das perfekte Lernen gibt es nicht. Jeder lernt anders. Doch Lautschrift hat für euch immerhin ein paar Tipps.

Für Technikfreaks

Wer ohne sein Smartphone, Tablet oder Laptop nicht leben kann, muss auch während des Lernens auf diese technischen Alltagsbegleiter nicht verzichten. Mittlerweile gibt es unzählige Apps für das Smartphone und Tablet und Computerprogramme, die euch beim Lernen unterstützen.

Unsere Empfehlung:

Karteikarten-Apps.

Ihr könnt sie kostenlos aus dem Internet herunterladen und in euer Lernprogramm integrieren.

Mit ihrer Hilfe können eigene Karteikarten erstellt, in Kategorien unterteilt und anschließend durch ein digitales Abfragen erlernt werden. Schaltet ihr in den Abfragemodus, zeigt euch das Programm nur die Vorderseite der jeweiligen, digitalen Karteikarte und ihr überlegt, wie die Rückseite / die Lösung aussieht. Mit einem Klick, wird sie präsentiert und ihr könnt angeben, ob ihr die Lösung kanntet oder nicht. Entsprechend eurer eigenen Wissensbewertung, wird die Karte in Zukunft häufiger oder weniger häufig abgefragt. Die Karteikarten-Programme merken sich, was ihr wie oft gelernt habt und erinnern euch daran, wann ihr welches Thema wiederholen solltet.

Weil ihr die Karten mittels des Computers erstellt und sie auf euer Smartphone oder Tablet übertragen könnt, ist es euch möglich, überall zu lernen.

Für die Zuhörer

Ein weiterer digitaler Lerntipp: Podcast hören. Es ist wie ein Lied, das man immer im Radio hört: Irgendwann kennt man einfach den Songtext und kann mitsingen. Diesen Effekt hat man auch, wenn man mit Podcast lernt. Man kann sich selbst mit seinem Handy aufnehmen oder im Internet schauen, ob zu seinem Lernthema ein Podcast angeboten wird. Voraussetzung ist, dass man eher der „Audio Lerntyp“ ist. Aber das muss jeder für sich herausfinden.

Das „altmodische“ Lernen

Technik ist nicht so euer Ding?

Dann greift doch auf die Lernzettel zurück. Schafft euch mit ihnen einen Überblick über die Themen, die ihr für die Klausuren beherrschen müsst.

Ganz wichtig ist dabei die optische Gestaltung. Vor allem „Verknüpfungspfeile“ und viele Farben sorgen für Struktur, so dass man auf einen Blick eine verständliche und sinnvolle Übersicht über das Thema bekommt. Nach dem Auswendiglernen, ist es äußerst hilfreich, das Gelernte noch zu verbalisieren. Nichts ist besser als ein Austausch mit einem Lernpartner oder auch einer außenstehenden Person ohne Vorkenntnisse, der man alles erklären kann. Wenn man das ohne Probleme hinbekommt, kann nichts mehr schiefgehen.

So kommt die Motivation

Was, wenn ihr einfach keine Lust habt, zu lernen? Dann ist es wirklich hilfreich, sich bewusst zu machen, wofür man lernt und warum sich die ganze Arbeit lohnt.

Macht aus dem „ich muss“ ein „ich will“ . Studien haben bestätigt: Wichtig ist, den Lernstoff mit (s)einem „Sinn“ zu besetzen – sich klar zu machen, was die persönlichen Fernziele sind, die am Ende des Stoffes stehen (Job, Auslandsaufenthalt, Promotion...?). So kann man seine Arbeitsmotivation finden, stärken und das Lernen positiver besetzen, was wiederum die Lernbereitschaft / Aufnahmefähigkeit steigert und beim Überwinden von Blockaden und Formtiefs unterstützt.

Wichtig für das Aufrechterhalten der Motivation ist es auch, sich ein realistisches Tages- bzw. Teilziel der jeweiligen Lerneinheit zu setzen. Nach Erreichen dieses Teilziels gibt es den verdienten Feierabend – am besten verstärkt durch eine kleine Belohnung für die harte Arbeit.