Feier mit EM-Helden: Hagener beim Handball-Finale in Krakau

Traumhaft: Emanuel Busch (l.) und Michael Stiebler aus Hagen beim Handball-EM-Finale in Krakau.
Traumhaft: Emanuel Busch (l.) und Michael Stiebler aus Hagen beim Handball-EM-Finale in Krakau.
Foto: Privat
  • Spontaner Trip zweier Hagener nach Krakau
  • Wahnsinns-Endspiel erlebt
  • Nachts mit den Spielern gefeiert
  • Spontaner Trip zweier Hagener nach Krakau
  • Wahnsinns-Finale erlebt
  • Nachts mit den EM-Helden gefeiert

Hagen/Krakau.. Also, das Endspiel der Handball-Europameisterschaft live vor Ort sehen? Ja, das wär’ doch was. Fernsehen kann ja jeder. Wann fängt das noch gleich an? Ach, heute Abend. Na, dann fährt man am besten gleich los. 1100 Kilometer, ein Bier und die Nationalhymne später geht es los. Deutschland haut gleich Spanien weg. Und die beiden Hagener Emanuel Busch und Michael Stiebler sind in Krakau vor Ort.

Nationalspieler Dahmke gibt nachts ein Bier aus

Weitere Stunden später gibt Nationalspieler Rune Dahmke für Emanuel Busch um halb fünf morgens in einem Krakauer Club ein Bier aus. Das kann passieren, wenn man morgens einfach mal Lust bekommt, dabei zu sein.

Das Interview zwischen Hagen und Krakau gestaltet sich recht knackig. Was daran liegt, dass Emanuel Busch auf die meisten Fragen mit nur einem Wort antwortet. Wie war die Atmosphäre vor Ort? „Hammer.“ Ist das nicht unglaublich, für so ein Spiel noch eine Karte zu bekommen? „Wahnsinn.“ Und wie wurde nach dem Spiel gefeiert? Achtung, es folgen zwei Worte: „So richtig.“

Stiebler ist Maskottchen "Hanniball"

Auf ganz normalsterblichem Wege ist die Sache mit den Tickets dann aber doch nicht gelaufen. Denn Emanuel Busch war in Begleitung des Hageners Michael Stiebler, der quasi ein pelziger Angestellter des Deutschen Handball-Bundes ist, wenn man es mal so ausdrücken will. Denn Stiebler, Inhaber der Firma Animotion, ist als solcher auch als „Hanniball“ unterwegs“ – das Maskottchen der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Und obwohl das Gastgeberland Polen einen Auftritt des deutschen Maskottchens verwehrte, bedachte der DHB Stiebler und Busch trotzdem mit zwei Eintrittskarten. Und noch mehr: Bei der großen Siegesfeier am Tag danach in der Berliner Max-Schmeling-Halle sorgten gleich beide kostümiert für Stimmung.

Exklusiver Tribünenplatz beim EM-Finale

Dass man in der Nacht des großen EM-Triumphes der deutschen Mannschaft übrigens bis auf eine Bierbreite nah kam, hatte damit zu tun, dass Stiebler und Busch das Spiel schon in dem Sitzblock verfolgt hatten, in dem auch die Spielerfamilien und Funktionäre Platz genommen hatten. „Wir sind einfach losgefahren und haben was erlebt.“