Fehlstart für HSG-Frauen in der Rückrunde

Hohenlimburg..  Rückrunden-Fehlstart für die Handball-Damen der HSG Hohenlimburg: Beim Abstiegskandidat HSG Lüdenscheid setzte es eine ernüchternde 20:26 (9:14)-Niederlage, wird es nun enorm schwer, das angestrebte Saisonziel „Platz drei“ noch zu erreichen.

Nominell hatte Interimscoach Rolf Funke eine gute Besetzung, aber die Realität war eine andere, denn ein Großteil der Mannschaft war gesundheitlich und verletzungsbedingt angeschlagen. Das fing bei den Torhüterinnen Janine Ellermann und Svenja Schaffrin (nahm Antibiotika) an und setzte sich bei den Feldspielerinnen fort. So waren die Hauptschützinnen Nina Hillebrecht und Nathalia Funke-Kamann nur bedingt belastbar, sorgten aber trotzdem für das Großteil der Hohenlimburger Treffer. Auch Carina Voss und Annalena Schneider quälten sich über die Runden, Nadine Geitebrügge fiel komplett aus. Nach 1:3-Rückstand gelang den Gästen zwar ein Dreierpack zur 4:3-Führung, doch dies sollte der einzige Lichtblick der ersten Hälfte bleiben. Mit fortlaufender Spielzeit wirkte sich der Kräfteverschleiß aus, konnten die erstmals seit Monaten wieder in stärkster Besetzung spielenden Bergstädterinnen bis zum Seitenwechsel auf 14:9 davonziehen. Die Hoffnung auf eine Wende im zweiten Abschnitt war eher theoretischer Natur. Zwar gelang es, diesen Abschnitt offen zu halten, aber für eine Aufholjagd fehlte im Angriff das Tempo. „Es tut zwar weh, aber man muss dieses Spiel rasch abhaken, denn wir hatten unter den gegebenen Umständen gegen einen hoch motivierten Gegner wenig zu bestellen. Ich werde die Mädels ein wenig erholen lassen und erst am Dienstag wieder zum Training bitten. Zum Glück hat sich niemand verletzt“, meinte Funke.

HSG: Ellermann, Schaffrin; Hillebrecht (7), Funke-Kamann (6/3), Voss (2), Hinz (2), Druskus (1), L. Funke (1), Schneider (1), A. Funke, Spelsberg.