Externe Gutachter klärt Folgekosten-Debakel auf
15.12.2009 | 21:30 Uhr 2009-12-15T21:30:00+0100Hagen. Ein externer Gutachter soll den Millionen-Skandal rund um die ausufernden Betriebskosten des Hagener Kunstquartiers aufklären. Das hat gestern der städtische Verwaltungsvorstand beschlossen.
Aktuelle Zahlen der Hagener Gebäudewirtschaft, die sich an den Ist-Werten in Schumacher- und Osthaus-Museum orientieren, hatten belegt, das die Aufwendungen für Reinigung, Personal, Wartung und Energie im Vergleich zu den 2008er-Kalkulationen um 111 Prozent auf mehr als 1,5 Millionen Euro ansteigen.
Durch eine finanzwirtschaftliche Gesamtbetrachtung soll belastbares Zahlenmaterial vorgelegt werden, das die korrekte Vergleichbarkeit der Kosten des bis Ende 2005 laufenden Betriebes des Osthaus-Museums mit den Planungsansätzen für das neue Kunstquartier und den jetzt tatsächlich anfallenden Echtkosten ermöglicht. Offensichtlich liegen entsprechende Fakten bis heute nicht vor. Zuletzt sprach die Verwaltung von 720 000 Euro Folgekosten.
Das Hauptaugenmerk der Überprüfung soll auf den Energiekosten liegen, um Ansprüche gegenüber Planern und Bauschaffenden geltend zu machen. Der Bericht liegt Anfang des neuen Jahres vor.
14:36
Hauptaugenmerk auf die Energiekosten um Ansprüche gg Planer und Erbauer geltend zu machen...
Der Zuwachs bei den Personalkosten ist doch noch höher, also bitte nicht auf Externe ablenken!
Ich würde gerne wissen, wer denn diese Zahlen zusammengewürfelt hat? Die wurden doch von der GWH errechnet, oder?
Wer ist da NAMENTLICH verantwortlich?
Ich verlange von Herrn Dehm, dass entsprechende disziplinarische, personelle und rechtliche Konsequenzen folgen - das ist seine Aufgabe als oberster Dienstherr und rechtliche Pflicht als Vertreter der Stadt.
13:24
Hier ist übrigens der WDR-Beitrag:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/12/15/lokalzeit-dortmund-teures-kunstquartier.xml
Oh weia, Hr. Grothe ...
11:22
Mir sind noch die Schlagzeilen mit der Spitze der
Landesregierung NRW zur Museumseröffnung in Erinnerung.Da war Kommunalwahl.Bald gibt es noch weniger Geld für die Länder und Kommunen.Wachstumsbeschleunigungsgesetz .
Eine Grundlage um Banken noch reicher zu machen
22:55
#16: Die meisten von denen würden über die Besoldung im öff. Dienst wohl nur müde lächeln.
17:49
Volksaufstand vorm Rathaus?? Ich gehe mit.
17:30
@ # 17
Hatte bereits genug von der Stadt ;) Deswegen in den Süden gezogen.
Mir war von vornherein klar das sich Hagen da wieder ein weiteres Millionengrab zusammennagelt. Das die am Anfang zu blöde waren die Betriebskosten nicht richtig zu rechnen bzw dreist gewesen sind,die zu beschönigen schlägt dem Faß doch noch mal extra den Boden aus. Ist keiner gewesen,Schuld sind immer die anderen.. Wie sollen eigendlich die Kosten gedeckt werden? Wird in Hagen gemeint,die ganze Welt kommt vorbei und sieht sich Klecksbilder an ?? und spült somit Millionen in die Kassen das sich der Glasbau rentiert ?? Im Leben nicht,zumal der Betriebskostenbonus nun dafür sorgen wird das die erwünschten Einnahmen auf gar keinen Fall jemals dasein werden,wären vorher auch nie da gewesen. Einfache Rechnung. Hagen hats Ja über eine Milliarde Schulden und baut noch ein teures Museum für Bilder die kaum keiner sehen will.. Ich bin der festen Überzeugung das im alten Museum durchaus noch Platz gewesen wäre um die Bilder da aufzuhängen. Auf die Kacke hauen können die Oberen in Hagen ja gut,das hat man ja die letzten jahre gesehen. Leiden müssen die Bürger..aber anscheinend nehmen die das ja gelassen hin.. Wo bleibt der Volksaufstand vorm Rathaus??
15:29
das Ding ist einfach zu teuer, wann merken die das im Rathaus endlich, so blöd können Politiker doch nun wirklich nicht sein.Der Gutachter wird feststellen, das die Folgekosten zu hoch sind und seinerzeit falsch berechnet wurden, Klasse, das wissen wir auch ohne Gutachter.....also wiedermal Geld zum Fenster raus...die Stadt hat auch genug davon.
Wann haben die Bürger eigentlich genug von ihrer Stadt..???
14:55
Alle rausschmeissen und Gutachter einstellen.
Politik besteht nicht selten darin, einen simplen Tatbestand so zu komplizieren, dass alle nach einem neuen Vereinfacher rufen.
13:13
Wird der Gutachter wieder so ein Fachmann sein so wie der teure Mentor?
Der war ein Historiker.
12:47
Das ehrenwerte Ziel von Dehm ist ja die Entschlackung der Verwaltung - fragt sich nur, wen lässt man noch übrig bei einer derartigen Anhäufung von Arroganz, Ignoranz, Dilletantismus und Dickhäutigkeit! Wir sind doch selber Schuld-jahraus, jahrein lassen wir uns dieselben unfähigen Gesichter vorsetzen und wählen die auch noch! Beispielhaft sei hier der seit ewigen Zeiten bereitwillig in jede Fotolinse grinsende H.D.Fischer genannt, dem kein noch so unwichtiger Termin zuviel ist - Hauptsache sein Konterfei ist abgebildet und die Bezüge sind gesichert! Nach solchen Leuten werden irgendwann mal Strassen benannt. Armes Hagen!