Erfolg macht Slammer sexy
08.09.2008 | 18:36 Uhr 2008-09-08T18:36:00+0200Erfolg macht sexy. Das durfte Mischa Sarin Verolet nach dem 5. Poetry Slam in der Pelmke am Freitag ausleben. War der Wuschelkopf vor der Veranstaltung noch mit den anderen Slammern im Café unter sich, so genoss er nachher den Zuspruch seiner Fans.
Sechs Wettbewerber hatten sich in die Pelmke bemüht und so nach der „Lesung” vom 4. Slam wieder eine echte Ausscheidung möglich gemacht. Zwar hatten die Veranstalter auf ein wenig mehr Zuschauerzuspruch gehofft, doch der Saal war letztlich gut gefüllt.
Den Start in den Abend besorgte Moderator Marc-Oliver „Katze” Schuster, ehe nach der Auslosung die fünf Herren und die eine Dame in den Ring stiegen. Mit Ausführungen zum Wörtchen „Wenn” („Wenn die Zeit alle Wunden heilt, warum hat sie dann nicht Medizin studiert?”), Erinnerungen an traumatische Kindheitserlebnisse oder Ausführungen unter dem Titel „Mindestens 2” („Kann man allein Eltern sein?”) suchten die Protagonisten, den ersten „Cut” zu überstehen. Die Gunst des Publikums gewann auch die einzige Frau auf der Bühne, Hannah Bahl.
Die Hagener Schülerin nutzte, nachdem sie beim 4. Slam schon als Gastleserin aufgetreten war, bei ihrem ersten echten Pelmke-Slam den Heimvorteil. Letztlich machten die „Profis” aber den Sieg unter sich aus. Zwar hatte Marc-Oliver Schuster nicht unbedingt Mischa als Favoriten gesehen, aber die Entscheidung beim Poetry Slam liegt eben beim Publikum. Das klatschte den Bielefelder zum Sieg. Mischa Sarin Verolet bedankte sich auf seine Art und verbrachte noch einige Zeit mit seinen Fans.
0mitdiskutieren