Erdsauna im Westfalenbad ist nach Brand wieder geöffnet
03.10.2012 | 15:32 Uhr 2012-10-03T15:32:00+0200
Ischeland. Die vor knapp fünf Monaten durch einen Brand völlig zerstörte Erdsauna im Westfalenbad ist wieder geöffnet. Ein Feuer hatte in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai den in die Landschaft eingebetteten Bau komplett zerstört.
So heiß wie bei dem verheerenden Brand in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai wird es normalerweise nicht in der Erdsauna des Westfalenbades. Das Feuer zerstörte den in die Landschaft eingebetteten Bau komplett. Keine fünf Monate später – rechtzeitig zu Beginn der kühlen und trüben Jahreszeit – kann Hagenbad die Erdsauna wieder eröffnen.
Mehr Besucher als erwartet
Gerade die Entwicklung des Schwitzbereichs im Multifunktionsbad auf dem Ischeland ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Mit 60 000 gut zahlenden Besuchern hatte der Betreiber vor der Eröffnung im Frühjahr 2010 kalkuliert. Eine Zahl, die so nicht hält. Und das ist äußerst positiv. „Wir liegen in diesem Jahr definitiv über der ursprünglich formulierten Zielzahl“, so Hagenbad-Chef Christoph Köther unlängst. Und zwar so erheblich, dass man gar eine Annäherung an die 80 000-Besucher-Marke erwarten kann. Rekordmonat ist der Januar 2012, als 7853 Schwitzfreunde zum Ischeland strömten.
All das hat auch wirtschaftlich positive Effekte, denn der Sauna- und Wellnessbereich lässt bei guten Besucherzahlen die Kasse besonders klingeln. Selbst die Neu- bzw. Wiedereröffnung der Sauna in Gevelsberg hat nicht dazu geführt, dass die Besucherzahlen im Westfalenbad zurückgegangen sind.
„Stärken stärken“
Ein Umstand, der Hagenbad dazu veranlasst, nachzulegen. „Wir wollen unsere Stärken weiter stärken“, so Köther. Ein Ausbau des Saunabereichs durch eine weitere Sauna und einen Ruheraum ist in Planung.
Ab sofort aber steht den Gästen wieder eine Sauna mehr als in den letzten Monaten zur Verfügung. Durch eine Treppe nach unten ist die ca. 90 Grad warme Sauna für die Gäste zu erreichen. Dadurch ist nur ein Teil des neuen, hellen Lärchenholzes für den Besucher von außen zu erkennen. Der Rest der Sauna ist komplett in der Naturlandschaft des Westfalenbades eingebettet.
Im Inneren erwartet den Gast eine rustikale und gemütliche Atmosphäre durch den holzbefeuerten Kamin und die Wandgestaltung aus Birkenstammscheiben. Mit der Erdsauna sind jetzt wieder insgesamt sechs verschiedene Saunen und ein Dampfbad im Innen- und Außenbereich für die Gäste zu nutzen.
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Weiter so. Zeigen sie weiterhin Bilder, in denen die Personen in Handtücher eingewickelt und barfuß auf den Saunabänken abgebildet werden.
An der Außenwand zum Westfalenbad werden die Damen genauso als Graffiti abgebildet.
Es gibt auch Saunagäste, die im Badeanzug und Badehose in der Sauna sitzen.
Das Personal hat weiterhin Mühe die normalen Hygienevorschriften durchzusetzen. Es ist jedesmal eine Diskussion. Manches Personal hat schon resigniert und den anderen Gästen die Diskussion überlassen.
Wir waren früher jede Woche in der Saune des Westfalenbades. Sind es aber seit ca. acht Monaten, aus den oben genannten Gründen, nicht mehr.
Außerdem sind die Geländer an den Kälte- und Wärmebecken zu steil. Auf dem Fußboden der Panoramasauna schwimmt das Wasser. Und so weiter.