Engagement hilft Familien in Not
16.09.2008 | 19:43 Uhr 2008-09-16T19:43:00+0200
Breckerfeld. Seit Anfang August läuft „Walter” durch NRW: Das Sparschwein „Walter” wurde von der Westfälisch-Lippischen Landjugend auf die Reise geschickt, um Finanzmittel für die gemeinsame Aktion „Lichtblick” zu sammeln.
Mit dieser Aktion kümmern sich Diakonie und Caritas in NRW um Kinder und Familien in Not. In dieser Woche wird „Walter” von der Breckerfelder Landjugend gefüttert, die am Samstag mit ihren Arbeitseinsätzen im Neubaugebiet Heider Kopf startete. „Wir haben uns vorgenommen, die mehr als 50 Beete dieses Wohnbereichs auf Vordermann zu bringen”, sagte Christina Tönjann. Was am Samstag nicht geschafft werde, solle im Laufe der Woche nach Feierabend erledigt werden. Beim Aktionsstart half auch Bürgermeister Klaus Baumann am ersten verunkrauteten Beet tatkräftig mit. „Ich freue mich, dass im Rahmen dieser Aktion für Familien in Not junge Leute engagiert anpacken”, so der Bürgermeister. Als die Landjugend an die Stadt herangetreten sei, um diese sonst vom Bauhof zu leistenden Arbeit zu übernehmen, habe er zugesagt, dafür einen namhaften Betrag zur Fütterung des Sparschweins zur Verfügung zu stellen: „Schließlich spart die Stadt dadurch erhebliche Personalkosten.” Dort, wo Straßengrün bereits von Unkraut überwuchert eingegangen ist, stellt die Stadt neue Pflanzen zur Verfügung. Mehr als zehn fleißige Helfer haben ihr Werkzeug sowie einen Traktor zum Abtransport des Unkrautes übrigens selbst mitgebracht. Benedikt Halfmann, Vorsitzender der Landjugend Breckerfeld, hofft, Sparschwein „Walter” bis zum Bauernmarkt am 27./28. September noch weiter füllen zu können - und zwar bei weiteren Aktionen, die Christina Tönjann vorbereitet hat: Die Grünbereiche des Reiterhofes „Palluch” am Wengeberg und die Reitanlage Selkinghausen sollen überarbeitet, das Beet der Raiffeisen-Tankstelle von Unkraut befreit werden. Auf dem Bauernmarkt selbst wird die Landjugend 20 Prozent vom Erlös des Getränkestandes in „Futter” für Walter umwandeln. „Natürlich freuen wir uns auch über Spenden, für die wir nicht arbeiten müssen”, sagt Halfmann.
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